Apple hat begonnen, Einladungen an einen Teil der Journalisten für einen ganzen Tag voller Produktvorstellungen am 28. Oktober in Los Angeles zu verschicken. Das meldete Mark Gurman von Bloomberg am 15. Oktober, anschließend griffen AppleInsider und 9to5Mac die Nachricht auf. Im Mittelpunkt soll ein MacBook Pro mit OLED-Touchscreen stehen: das erste Apple-Notebook, das sich direkt per Finger auf dem Display bedienen lässt. Daneben wird ein iPad mini mit OLED-Panel erwartet und möglicherweise aktualisierte Rechner mit M6-Chip.
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Was über die Veranstaltung bekannt ist
Eine klassische Keynote mit Bühne und Livestream wird es offenbar nicht geben. Gurman beschreibt das Format als „Produkttag“: Eingeladene Journalisten bekommen die Neuheiten in Briefings gezeigt, für die Öffentlichkeit veröffentlicht Apple wahrscheinlich Videos und Pressemitteilungen. Dieses Vorgehen hat das Unternehmen bereits am 12. Oktober ausprobiert, als es HomeView ohne große Show vorstellte. Zunächst nannte Gurman den 27. Oktober als Termin, inzwischen ist vom 28. die Rede.
Wichtig ist der Status dieser Informationen. Eine offizielle Ankündigung mit einer Geräteliste hat Apple nicht veröffentlicht: Alles Folgende stammt aus Berichten von Bloomberg und Fachmedien, die sich auf eigene Quellen berufen. AppleInsider hält das Gerücht für wahrscheinlich, doch endgültige Spezifikationen und Preise gibt es erst am Tag der Vorstellung.
Diese Geräte werden erwartet
MacBook Pro mit OLED-Touchscreen
Das wäre die auffälligste Veränderung in Apples Notebook-Reihe seit Jahren. Lange hat das Unternehmen Touchscreens im Mac abgelehnt, nun kombiniert es sie laut Quellen gleich mit einem OLED-Panel. Nach Angaben von 9to5Mac geht es um Modelle mit 14 und 16 Zoll, und die Aussparung am oberen Bildschirmrand soll durch die Dynamic Island wie beim iPhone ersetzt werden. Das Magazin schreibt außerdem, man solle die Erwartungen an ein extrem dünnes Gehäuse dämpfen: Die jüngsten Berichte sprechen von zurückhaltenderen Designänderungen.
Bei den Prozessoren gehen die Angaben auseinander. 9to5Mac berichtete zuvor über M5 Pro und M5 Max für die neuen Pro-Modelle, aktuelle Meldungen erwähnen dagegen auch „Macs mit M6“. Die genaue Konfiguration sollte man deshalb besser von Apple selbst abwarten.
iPad mini mit OLED
Das kompakte Tablet bekommt Gerüchten zufolge ein OLED-Display mit 8,4 Zoll Diagonale. AppleInsider nennt unter Berufung auf Leaks eine Bildwiederholrate von 60 Hz, also ohne ProMotion. Die Frontkamera soll Erwartungen zufolge an die lange Seite wandern, damit Videoanrufe im Querformat besser gelingen, und die Lautsprecher werden überarbeitet.
iMac und Basis-MacBook-Pro mit M6
Die dritte Gruppe der Neuheiten wirkt bescheidener: Der iMac, der seit etwa zwei Jahren nicht aktualisiert wurde, und das Basismodell des 14-Zoll-MacBook-Pro könnten den M6-Chip ohne Änderungen am Äußeren erhalten. Für alle, die einen Desktop-Rechner für Zuhause oder das Büro suchen, ist das eine gute Nachricht: Das M6-Modell löst das Vorjahresmodell ab, ohne das gewohnte Format zu ändern.
Wann die Geräte in den Handel kommen
AppleInsider schätzt, dass die Vorbestellung bei einer Vorstellung am 28. Oktober wahrscheinlich Anfang November startet und die Auslieferung Mitte oder Ende November beginnt. Am Tag der Ankündigung wird man die Geräte vermutlich noch nicht kaufen können. Preise nennen die Quellen bislang nicht.
Was das für Käufer bedeutet
Wer ohnehin ein MacBook Pro oder iPad mini kaufen wollte, sollte zumindest bis zum 28. Oktober warten. Die Wartezeit ist kurz, und direkt nach der Ankündigung klären sich zwei Dinge: was das Touch-Modell kostet und wie stark die Restbestände der aktuellen Generation im Preis fallen. Nach dem Start neuer Modelle senken Händler meist die Preise für ältere Versionen, und für viele Aufgaben bleibt das bisherige MacBook Pro eine ausgezeichnete Wahl.
Ein OLED-Touchscreen ist nicht für jeden nötig. Wer vor allem mit Text, Tabellen und Code arbeitet, wird kaum einen Unterschied im Alltag spüren, für Foto, Video und kreative Aufgaben kann das OLED mit tiefem Schwarz dagegen ein gewichtiges Argument sein. Man sollte auch bedenken, dass die erste Generation neuer Technik bei jedem Hersteller teurer ausfallen kann und oft erst in der zweiten Version verfeinert wird.
Beim iPad mini ist die Lage einfacher. Wenn Ihr aktuelles Tablet Sie zufriedenstellt, lohnt sich der Wechsel zu OLED nur für das kontrastreichere Bild. Wer sein erstes kompaktes Tablet zum Lesen, für Notizen und unterwegs sucht, wartet sinnvollerweise auf das neue Modell oder auf Rabatte für das alte.
Noch ein praktischer Punkt: Alle aktuellen MacBooks und iPads laden und verbinden Zubehör über USB-C. Ein Hub, ein Ständer oder ein Stylus, den Sie jetzt kaufen, passt also sowohl zur heutigen Technik als auch zu den Herbst-Neuheiten. Um solches Zubehör geht es im Folgenden.
Nützliches Zubehör für MacBook und iPad
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Baseus: faltbarer Ständer, 5 mm dick
Der Ständer hebt das Notebook näher auf Augenhöhe und verbessert die Belüftung von unten. Das Baseus-Modell ist zusammengeklappt nur 5 mm dick und passt deshalb bequem ins selbe Rucksackfach wie das Notebook. Eine gute Wahl für alle, die im Café oder Coworking-Space arbeiten oder zwischen Zuhause und Büro pendeln.
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Baseus 10-in-1 USB-C-Hub mit Dual-HDMI
Dieser Hub von Baseus ist laut Angebotstitel für MacBook Pro und Air gedacht und bietet zehn Anschlüsse, darunter zwei HDMI-Ausgänge, RJ45, SD- und TF-Kartenleser. Genannt werden außerdem USB 3.2 mit 10 Gbit/s und Power Delivery mit 100 W. Eine Option für alle, die viele Geräte über einen einzigen USB-C-Port anschließen wollen.
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Vention USB-3.2-Hub mit 5 Ports
Der Vention-Hub erweitert Notebook, iPad oder Desktop-PC um fünf Anschlüsse mit USB 3.2 Gen2 und 10 Gbit/s. Laut Angebotstitel gibt es ihn mit USB-A und USB-C. Praktisch, wenn Sie vor allem Speicher und Peripherie anschließen wollen.
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Kurz zusammengefasst
Laut Bloomberg zeigt Apple am 28. Oktober ein MacBook Pro mit OLED-Touchscreen, ein iPad mini mit OLED und voraussichtlich Updates mit M6. Der Verkauf beginnt Schätzungen zufolge im November. Wer einen größeren Apple-Kauf plant, wartet vernünftigerweise Ankündigung und Preise ab, während USB-C-Zubehör schon jetzt eine sichere Wahl ist: Es passt zu alten wie zu neuen Modellen.

