Der Bezirk Mechelen-Vilvoorde (Belgien, Provinz Antwerpen) wird bereits mit dem Bermudadring verglichen. Nur in dieser Gegend werden täglich mehrere Diebstähle im Zusammenhang mit Einbrüchen in Lieferwagen registriert. Dabei handelt es sich nicht nur um Privatfahrzeuge, sondern auch um Fahrzeuge kleiner und großer Unternehmen. All diese Ereignisse wirken sehr rätselhaft und unerklärlich. Denn in anderen Städten des Landes gibt es solche Probleme nicht.
Die Polizei von Mechelen ruft zur Wachsamkeit auf
Ein interessanter Fakt: Anstatt über die Festnahme von Kriminellen zu berichten, hat die belgische Polizei eine ganze Reihe von Regeln für Lieferwagenbesitzer eingeführt. Und das ist kein Scherz. Die örtliche Polizei steht vor einem solchen Problem zum ersten Mal und weiß einfach nicht, wie sie es lösen soll. Die Empfehlungen der Gesetzeshüter lauten:
- Beim Parken des Fahrzeugs sicherstellen, dass alle Fenster und Türen geschlossen sind. Überprüfen Sie unbedingt die Funktion des elektronischen Schlosses mit der Fernbedienung.
- Das Parken über Nacht sollte besser in der Garage zu Hause oder auf einem bewachten Parkplatz erfolgen.
- Lieferwagen dürfen nicht an unbeleuchteten Orten geparkt werden – nur an gut beleuchteten Stellen.
- Unabhängig vom Parkplatz immer alle wertvollen Gegenstände mitnehmen.
Die Belgier haben bereits auf solche Aussagen der Polizei reagiert und sogar nützliche Ratschläge an die Behörden gegeben. Mit Humor ist alles in Ordnung, und die Logik ist deutlich erkennbar:
- „Sofort Detektiv Pierre Nyman (Held des Films „Blutige Flüsse“) engagieren – dieser Typ findet die Täter in 24 Stunden“.
- „Beim Parken des Lieferwagens alle Werkzeuge und Gegenstände in den Wagen laden. Und vergessen Sie nicht, alles morgens wieder herauszunehmen“.
- „Unbedingt Lampen für Straßenlaternen mitnehmen, sie werden benötigt, um die Beleuchtung auf öffentlichen Straßen zu verbessern“.
Und solche Kommentare gibt es Hunderte. Dabei stehen alle im Zusammenhang mit den Empfehlungen der Polizei von Mechelen. Scherze beiseite, aber die belgischen Steuerzahler sind stark besorgt über das Untätigbleiben der Behörden. Schließlich nutzen Bauunternehmen, Sanitärinstallateure, Reinigungsdienste Lieferwagen. Und fast alle Geschäftsinhaber verwenden diese Art von Transport. Und die Situation im Bezirk Mechelen ist wirklich ernst.



