Fans von 3D-Videoeffekten durften das Bild berühren. Genauer gesagt, wurden Bedingungen geschaffen, die dem Zuschauer helfen, das Gefühl der Präsenz zu verstärken. Amerikanische Wissenschaftler der Universität Kalifornien kamen auf die Idee, dem Nutzer beim Ansehen von 3D-Bildern Empfindungen hinzuzufügen.
4D-Brillen mit Objektvergrößerungseffekt
Nach der Untersuchung der Bereiche im menschlichen Gehirn, die für Tastsinn und Sehen verantwortlich sind, entwickelten Wissenschaftler ein Gerät, das den Nutzer täuscht, indem es virtuelle Empfindungen der Präsenz erzeugt. Beim Ansehen eines Videos, bei dem sich ein Objekt dem Zuschauer nähert, entsteht ein multidimensionaler Effekt, den das Gehirn als echte Vergrößerung wahrnimmt.
Derzeit haben amerikanische Innovatoren noch keinen Anwendungsbereich für ihre Erfindung gefunden, daher beschränken sie sich auf das Ansehen von Kurzfilmen, in denen Raumschiffe oder andere Objekte auf den Zuschauer zukommen. Die Wissenschaftler planen, ihre Forschungen im Bereich des menschlichen Gehirns fortzusetzen und neue virtuelle Empfindungen zu entwickeln.
Außerdem sieht das Gerät unattraktiv aus, weshalb es bisher nicht gelungen ist, einen Sponsor für die Weiterentwicklung der 4D-Technologie zu finden. Doch Neurobiologen verlieren die Hoffnung nicht und präsentieren die Neuheit vorerst den Studenten der Universität Kalifornien.


