Der US-Präsident Donald Trump hält sich trotz Wahlkampfansagen zurück. Erinnern wir uns, dass Trump in seiner Rede, als er noch Präsidentschaftskandidat war, eine Wiederherstellung der Wirtschaft des Landes und die Rückführung von Kapital versprach.
Apple kehrt die finanzielle Unabhängigkeit Amerikas zurück
Ende 2017 verabschiedete der US-Kongress Änderungen am Steuergesetz, die es ermöglichen, ausländisches Kapital ins Land zurückzuführen und profitable Geschäfte mit minimalen finanziellen Verlusten fortzusetzen. Denn gerade die 35% Steuerbelastung war der Grund für die Verlagerung von Geschäften ins Ausland.
Laut Experten befinden sich 250 Milliarden Dollar auf den ausländischen Konten des Unternehmens. Die Leitung von Apple droht, den Betrag bis auf den letzten Cent zurückzuholen und zusätzlich 350 Milliarden Dollar in die US-Wirtschaft innerhalb von 5 Jahren zu investieren. Außerdem kündigte das Unternehmen den Bau eines Hauptquartiers und die Einstellung von 20.000 Mitarbeitern an.
Was die Steuern betrifft, so muss Apple für das zurückgeführte ausländische Kapital eine der größten Steuern in der Geschichte zahlen – 38 Milliarden Dollar. Der Gewinn des Unternehmens in den USA soll gemäß den Änderungen im Steuergesetz mit 21% besteuert werden.
Globale Finanzexperten bezweifeln, dass Apple die versprochene Kapitalrückführung tatsächlich durchführen wird, denn jeder vernünftige Mensch versteht, dass die Geschäftsleitung nicht einfach so 38 Milliarden Dollar Steuern zahlen wird. Es wird sicherlich Verhandlungen zwischen Apple und dem Präsidenten des Landes geben. Daher bleibt nur, die Entwicklungen in den USA zu beobachten.

