Britischer Mann wirft 80 Millionen Dollar auf den Müll

Britischer Mann wirft 80 Millionen Dollar auf den Müll

Schwer als komische Situation zu bezeichnen ist das, was im Juni 2017 in England geschah. Der Brite James Howell behauptet, aus eigener Nachlässigkeit eine alte Festplatte auf den Müll geworfen zu haben, auf der eine Datei mit Bitcoin gespeichert war. Laut Angaben des Briten hat er 2013 beim Upgrade die HDD entsorgt, auf der eine Datei mit 7500 Bitcoin war. Angesichts des Kryptowährungswerts, der die Marke von 10.600 US-Dollar überschritten hat, ist es nicht schwer nachzuvollziehen, wie der gescheiterte Millionär sich um ein sorgenfreies Leben gebracht hat.

Bitcoin-in-trash

Die Aussage der britischen Medien löste in der Gesellschaft Resonanz aus, und wie sich herausstellte, gibt es auf der Welt genügend Pechvögel. So hat ein Australier Anfang 2017 eine Festplatte entsorgt, auf der Informationen über 1400 Bitcoin gespeichert waren. Über den Verlust der Kryptowährung gibt es viele Geschichten im Netz, doch laut Experten gibt es keine offiziellen Bestätigungen.

Bitcoin-in-trash

Was den englischen Bewohner betrifft, so scheint sein Problem kaum dazu geeignet zu sein, dem Besitzer die verlorenen Bitcoins zurückzugeben. Als er den Müllplatz erreichte und mit den Arbeitern sprach, stellte James Howell fest, dass für die Suche nach dem Speichergerät eine Genehmigung der walisischen Behörden erforderlich ist. Allerdings ist das Bewegen auf dem Müllplatz verboten, und für die Suche müssten Arbeiter eingestellt werden, deren Bezahlung sich auf Millionen belaufen würde, da der Müllplatz größer als ein Fußballfeld ist. Man kann nur noch dem optimistisch gestimmten Briten viel Glück wünschen.