Hersteller von Smartphones veröffentlichen nur ungern Neuheiten im Bereich der geschützten Mobilgeräte. Denn dieses Segment lässt sich kaum als profitabel bezeichnen. Die Nachfrage nach wasserdichten, staubdichten und stoßfesten Geräten liegt weltweit nur bei etwa 1 %. Doch die Nachfrage besteht. Und das Angebot ist gering. Ein Großteil der Angebote stammt entweder von chinesischen Marken, die minderwertige Technik produzieren, oder von sehr bekannten amerikanischen oder europäischen Firmen, bei denen der Preis des Smartphones einfach nicht der Realität entspricht.
Das Smartphone Cubot KingKong Mini 3 kann als goldene Mitte betrachtet werden. Einerseits ist es eine bekannte Marke, die hochwertige Produkte herstellt. Andererseits ist der Preis. Er stimmt vollständig mit der Ausstattung überein. Natürlich gibt es viele Nuancen bezüglich der technischen Eigenschaften. Aber für die Rolle eines „Arbeitspferds“ wirkt das Telefon attraktiv.
Smartphone Cubot KingKong Mini 3 – Cooler „Panzer“
Das Telefon wird für Menschen mit gefährlichen Berufen interessant sein. Arbeiter in Produktionshallen oder im Bergbau. Elektriker, die auf Türmen arbeiten, Monteure, Rohrleger. Außerdem Installateure für Klimaanlagen und Bauarbeiter. Das Besondere am Smartphone Cubot KingKong Mini 3 ist, dass es garantiert nach einem Fall aus großer Höhe überlebt. Außerdem ist es egal, wo das Telefon landet – im Wasser, Sand oder auf einer harten Oberfläche. Obwohl, bei letzterem gibt es Zweifel, da der Standard MIL-STD-810 nicht angegeben ist. Offiziell wird der Standard IP68/IP69K genannt.
Das wichtigste Merkmal des Smartphones Cubot KingKong Mini 3 sind die kompakten Maße. Das Telefon passt in jede Tasche, sei es in die Hose, das Hemd oder die Jacke. Nur die fehlende Öse für den Karabiner stört. Damit könnte man das Smartphone als die beste Wahl für Monteure bezeichnen. Trotz der Kompaktheit ist die Hardware des Geräts ziemlich fortschrittlich. Die technischen Daten können unten eingesehen werden.
Der Hersteller positioniert sein Produkt als zweites Telefon für Tourismus und Sport. Das Smartphone ist praktisch für Radfahren und Bergwanderungen. Es wird im Resort am Pool oder am Meer nicht enttäuschen. Und es wird auch beim Laufen im Gelände interessant sein.
Technische Daten des Smartphones Cubot KingKong Mini 3
| Chipset | MediaTek Helio G85, 12 nm, TDP 5 W |
| Prozessor | 2 Kerne Cortex-A75 bei 2000 MHz 6 Kerne Cortex-A55 bei 1800 MHz |
| Grafik | Mali-G52 MP2, 1000 MHz |
| Arbeitsspeicher | 6 GB LPDDR4X, 1800 MHz |
| Interner Speicher | 128 GB, eMMC 5.1, UFS 2.1 |
| Erweiterung des Speichers | Nicht möglich |
| Display | IPS, 4,5 Zoll, 1170×480, 60 Hz, 500 Nits |
| Betriebssystem | Android 12 |
| Akku | 3000 mAh |
| Drahtlose Technologien | Wi-Fi 5, Bluetooth 5.0, NFC, GPS, GLONASS, Galileo, BeiDou |
| Kameras | Hauptkamera 20 MP, Selfie – 5 MP |
| Schutz | Fingerabdruckscanner, FaceID |
| Kabelgebundene Schnittstellen | USB-C |
| Sensoren | Nähe-, Licht-, Kompass-, Beschleunigungssensor |
| Preis | $110-150 (abhängig von Rabatten bei den Verkäufern) |
Vorteile und Nachteile des Cubot KingKong Mini 3
Die Kompaktheit des Smartphones kann für Nutzer mit Sehproblemen unbequem sein. Das Lesen von Testnachrichten mit Dioptrien +2 und höher ist unmöglich. Alternativ kann die Schriftgröße auf das Maximum erhöht werden. Das rettet die Situation.
Angenehm ist die NFC-Funktion. Damit kann das Telefon für kontaktloses Bezahlen genutzt werden. Zu den Vorteilen zählen auch der große Arbeitsspeicher und der interne Speicher. Allerdings gibt es keinen Slot für austauschbare Speicherkarten. Das bedeutet, 128 GB interner Speicher sind alles, was vorhanden ist. Und bei Android 12, das viel Speicher beansprucht, verringert sich der verfügbare Speicher um ein Drittel.
Ja, die Fotografie ist ein klarer Nachteil des Smartphones Cubot KingKong Mini 3. Der 20-MP-Sensor liefert keine Bilder in maximaler Qualität. Aber für die Arbeit ist es ausreichend – um Verkabelungen zu fotografieren oder Aufgaben für Berichte zu erledigen.
Optisch ähnelt das Smartphone einem Ziegelstein. Das Design ist nicht besonders. Aber für einen „Panzer“ hat das Gehäuse perfekte Formen. Diese sind bei einem Fall auf eine harte Oberfläche aus großer Höhe sehr nützlich. In jeder Fluglage des Telefons sorgen die eckigen Kanten für ein Rutschen des Geräts auf die harte Oberfläche. Dadurch wird die Kraft des Aufpralls auf den Bildschirm oder die Platine im Inneren verringert.





