Anfang 2020 war für Liebhaber russischsprachiger Serien ein bemerkenswertes Jahr. Es erschien die 16-teilige Kriminal-Detektivserie „Der grüne Lieferwagen: eine ganz andere Geschichte“. Regisseur Sergei Krutin zeigte seinen Landsleuten eine großartige Serie. Das Besondere an dem Film ist, dass es eine Fortsetzung des Films „Der grüne Lieferwagen“ aus dem Jahr 1959 ist.
Der grüne Lieferwagen: eine ganz andere Geschichte – Handlung
Die Geschichte beginnt im Nachkriegs-Odessa (1946). In der Stadt treiben Banden ihr Unwesen, und die Polizei braucht neue Mitarbeiter. Durch Zufall kommt der Hauptcharakter Vladimir Patrikeev in den Dienst der Kriminalpolizei. Er trifft auf sein früheres Team, in dem der junge Wova gegen Kontrahenten und Diebe kämpfte, die Staatsbesitz raubten.
Parallel dazu entwickelt sich eine andere Handlung. Ein hochrangiger Beamter (aus dem MGB) plant, 500 Kilogramm Gold des Staates zu stehlen. Alle Wege führen nach Odessa. Es scheinen zwei verschiedene Geschichten zu sein, doch der Hauptheld muss unwillkürlich komplexe Fälle lösen und alle Verbrecher bestrafen.
Russisches Meisterwerk: Schauspielerische Leistung
Dmitri Kharatyan ist ein großartiger Schauspieler. Egal in welchem Film er spielt, er kann sich perfekt in die Rolle einfühlen. In der Serie spielen auch ziemlich bekannte Schauspieler mit, die den Zuschauer an das Geschehen glauben lassen. Schon ab der ersten Folge zieht der Film so stark in den Bann, dass man die Auflösung möglichst schnell erfahren möchte.
Es freut, dass der Zuschauer im Film sofort positive und negative Helden sieht. Es gibt keine Geheimnisse, keine Spekulationen. Alle Helden sind auf einem „Teller“. Das macht das Anschauen noch interessanter. Der Zuschauer sucht zusammen mit den Hauptfiguren nach Hinweisen und versucht, seine eigene Kette zu erstellen. Wie man die Banditen überführt.
Neuer „Der grüne Lieferwagen“: Kritik
Liebhaber russischer Detektivserien begrüßten die Serie „Der grüne Lieferwagen: eine ganz andere Geschichte“ mit Begeisterung. Odessa im Jahr 1946 wird auf der Leinwand großartig dargestellt. Der Film kann ohne Zweifel zu den legendären Werken „Leningrad-46“ und „Liquidation“ gezählt werden. Schießereien, Liebe, „Verräter“ im MGB und lebhafter Odessa-Humor. Die Serie ist leicht anzusehen.
Auch fand der Film einige Gegner. Häufig, so die Foren, ist es die Jugend, die „Die Garde“ im Schulalter gesehen hat. Anstatt sich in die Handlung zu vertiefen, beschäftigten sich die „Fans“ mit der Suche nach Filmfehlern. Einer mochte das perfekt saubere Motorrad des Hauptcharakters nicht. Ein anderer kritisierte die Verkabelung an den Isolatoren aus weißem PVC (zu der Zeit wurde nur schwarze Isolierung verwendet). Tatsächlich lässt sich in jedem Film ein Fehler finden. Schade, dass es Menschen gibt, die nicht in die Handlung eintauchen können. Aber das lässt sich beheben. Mit zunehmendem Alter.







