Im Bereich des unbegrenzten (Flatrate) mobilen Internets belegt Russland weltweit den ersten Platz. Dabei lässt sich die Führung über mehrere Jahre hinweg deutlich erkennen. Die durchschnittlichen Kosten für ein unbegrenztes Paket liegen bei etwa 600 Rubel (9,5 US-Dollar). Allerdings sind nicht alle Nutzer mit den Kosten für die anderen im Paket enthaltenen Dienste zufrieden. Unser Ziel ist es, den Leser mit fertigen Lösungen der Mobilfunkanbieter vertraut zu machen und bei der Auswahl eines preisgünstigen Pakets zu helfen.
Der günstigste mobile Internet in Russland
Jeder Mobilfunkanbieter hat seine eigenen „Besonderheiten“. Es gibt Vor- und Nachteile. Unsere Aufgabe ist keine Werbung und keine Kritik, sondern eine vollständige Analyse aller Angebote, um dem Verbraucher ein umfassendes Bild zu vermitteln. Einerseits erscheint das unbegrenzte Internet wie eine „Himmelsgabe“. Doch das „kostenlose“ Internet bei fast allen Anbietern wirft Fragen auf. Einschränkungen, Quoten, Verbote – der Sinn des kostenlosen Internets ist auf den ersten Blick verborgen. Also, legen wir los!
Mobilfunkanbieter Yota
Das Unternehmen bietet attraktive, preiswerte Pakete für Anrufe innerhalb des Landes sowie unbegrenztes Internet. Allerdings verschweigt es die Nachteile. Yota ist ein virtueller Anbieter. Das bedeutet, dass das Unternehmen fremde Infrastruktur für die Übertragung und Weiterleitung des Signals nutzt. In diesem Fall verwendet es das Netzwerk des Anbieters MegaFon. Mit einem guten Preis für unbegrenztes Internet kann Yota keine niedrigeren Preise für Anrufe und andere Dienste als MegaFon anbieten.

Yota Tarif „für Smartphone“
- Preis des Pakets: 539,68 Rubel für 30 Tage;
- Unbegrenztes Internet;
- Anrufe innerhalb des Yota-Netzes kostenlos;
- Im Paket sind 300 Minuten für ausgehende Anrufe an beliebige russische Anbieter sowie Stadtnummern enthalten;
- Eingehende Anrufe sind kostenlos;
- Unbegrenzte Nachrichten mit einmaliger Aktivierung, Kosten 50 Rubel (oder 3,9 Rubel pro SMS ohne Aktivierung der Dienstleistung);
- Es gibt Einschränkungen für die Krim, wo die Kosten für einen ausgehenden Anruf 2,5 Rubel pro Minute betragen.
Das Angebot wirkt sehr attraktiv, aber es gibt auch Nachteile. Yota regelt klar, dass das Paket für Smartphones gedacht ist. Die Geräte der Firma können den Gerätetyp und den Betriebsmodus erkennen. Wenn die SIM-Karte in ein Tablet oder einen Router eingesetzt wird, wird die Datenübertragungsgeschwindigkeit auf 64 Kbit/s reduziert. Außerdem erfordert das Teilen des Internets via Wi-Fi zusätzliche Investitionen. Das Umgehen der Einschränkungen durch ID-Änderung im Firmware ist möglich, aber nicht jeder Nutzer wird das tun.
Was das Yota-Paket betrifft, so ist es eher für Jugendliche interessant. Surfen im Internet, soziale Netzwerke, Austausch von Fotos und Videos. Die seltsamen Geschwindigkeitsbegrenzungen machen die Nutzung im Business-Bereich unwirtschaftlich.
Mobilfunkanbieter Tele2
Das Unternehmen bietet das interessante Paket „Unbegrenzt“ an. Kosten 600 Rubel pro Monat. Anrufe innerhalb des Netzes sind kostenlos. Für andere Anbieter, inklusive „Festnetz“, sind 500 Minuten enthalten. Für alle russischen Nummern sind 50 kostenlose SMS im Kontingent.

Doch auch bei Tele2 gibt es Nachteile. Der Anbieter verbietet die Nutzung des Pakets zum Teilen via Wi-Fi sowie die Verbindung über Modems. Zudem werden Torrents blockiert. Während Yota durch den Preis überrascht, schneidet Tele2 alle IT-Lösungen rigoros ab. Mehr Minuten für Anrufe, aber deutlich mehr Nachteile.
Mobilfunkanbieter MegaFon
Das starke russische Unternehmen bietet das unbegrenzte Paket „Mach mit! Kommuniziere“ an. Kosten 400 Rubel für 30 Tage. Der Anbieter limitiert keine sozialen Netzwerke, was erfreulich ist. Für mobilen Internetzugang gibt es 15 GB. Die Umsetzung ist unklar. Beim Anschluss des Pakets gibt es eine Einschränkung, die bei Aktivierung der Option aufgehoben wird. Anrufe innerhalb des MegaFon-Netzes sind kostenlos, für andere Anbieter und das „Festnetz“ sind 600 Minuten enthalten.

Es ist erfreulich, dass der Anbieter keine Modemverbindungen oder das Teilen des Internets via Wi-Fi blockiert. Allerdings gibt es im Vertrag eine Klausel, die die Geschwindigkeit bei hoher Netzbelastung reduziert. Man muss kein IT-Experte sein, um zu verstehen, dass es sich hier um das Teilen unbegrenzten Traffics auf andere Geräte handelt. Wie bei Yota sinkt die Geschwindigkeit auf bis zu 64 Kbit/s.
Mobilfunkanbieter Beeline
Das Unternehmen bietet das Paket „Doppel-Plus“ an. Kosten 630 Rubel pro Monat. Der Anbieter beschränkt Anrufe innerhalb des Netzes und zu anderen Anbietern auf 250 Minuten pro Monat. Zudem gibt es 300 kostenlose SMS. Als Vorteil ist die Option „Heim-Internet 100 Mbit/s“ enthalten. Natürlich muss das Haus oder die Wohnung per Kabel an den Anbieter angeschlossen sein. In ganz Russland (außer Krim und Chukotka) ist das Paket für Nutzer sehr interessant.

Doch die Nachteile sind erschreckend. Erstens blockiert der Anbieter alle Modemverbindungen mit Smartphones und erlaubt kein Teilen des Internets via Wi-Fi. Zweitens erleben aktive Nutzer, die HD-Videos schauen, Netzwerkdrosselungen. Laut Nutzerbewertungen arbeitet Beeline nicht stabil. Ständige Netzwerkprobleme auch in regionalen Zentren mit 100% Netzabdeckung. Das Fazit: Beeline bietet ein interessantes Paket, kann aber keine stabile Dienstleistung garantieren.
Mobilfunkanbieter MTS
Das Unternehmen bietet das unbegrenzte Paket „Tarifschatz“ an. Kosten 650 Rubel pro Monat. Es umfasst 500 Minuten für alle russischen Netze und 500 SMS kostenlos. Auch hier funktioniert die SIM-Karte nicht in Routern und Modems. Das Teilen des Internets via Wi-Fi ist erlaubt. Allerdings gibt es eine Begrenzung auf 3 GB Traffic. Bei Überschreitung des Limits fallen täglich 75 Rubel an. Zumindest so.

Fazit
Die Kosten für unbegrenzte Pakete sind tatsächlich attraktiv. Aber für wen ist der günstigste mobile Internet in Russland gedacht? Für Teenager und Studenten, die stundenlang vor den Bildschirmen sitzen. Werbung ist der Motor des Fortschritts, aber bedenken Sie, dass es unmöglich ist, in einem Monat 20-30 GB Internettraffic zu „erwirtschaften“. Und die SIM-Karte in Modems oder zum Teilen des Internets zu verwenden, ist nicht möglich.

Definitiv sind solche Tarife für Unternehmen ungeeignet. Es ist notwendig, einen Kompromiss zwischen Preis und Funktionalität zu finden. Unter den günstigen Angeboten sind Beeline und MTS eindeutig attraktiv. „Biene“ ist interessant wegen des kostenlosen Kabelinternets. Und „der rote Bruder“ nähert sich dem Verbraucher zumindest teilweise. Die Wahl liegt beim Leser – prüfen Sie die Bedingungen des Anbieters, lesen Sie den Vertrag, treffen Sie eine richtige Entscheidung.

