Die Erde greift den Mars mit biologischer Waffe an

Die Erde greift den Mars mit biologischer Waffe an

Die Debatte um die Weltraumodyssee von Elon Musk, der kürzlich sein eigenes Auto zum Mars geschickt hat, geht weiter. Das Problem besteht darin, dass der amerikanische Roadster des Milliardärs mit Erdbewohner-Mikroorganismen „geladen“ ist, die vor dem Start ins All nicht neutralisiert wurden.

Die Erde greift den Mars mit biologischer Waffe an

Wissenschaftler der Purdue-Universität in den USA sind besorgt über die mangelnde Verantwortung von Elon Musk. Laut Forschern stellt das ins All geschickte und auf den roten Planeten gerichtete Auto eine Bedrohung für die Marsbewohner dar. Denn die fehlende Verbindung zum Planeten garantiert nicht, dass es kein Leben auf dem Mars gibt. Vertreter der NASA haben einen Bericht der planetaren Kommission über die Sterilität von Weltraumelektronik und Trägerelementen vorgelegt. Und Elon Musks Roadster fällt außerhalb der Zuständigkeit der Experten.

Die Erde greift den Mars mit biologischer Waffe anWissenschaftler sind überzeugt, dass Mikroorganismen, die vermutlich die Verkleidung und die Sitze des Autos gefüllt haben, auf dem Mars überleben und sich fern der Heimat weiter vermehren können. Professor für Raumfahrttechnik an der Purdue-Universität, Alina Alekseenko, meint, dass auf dem Roadster eine Kopie des irdischen Lebens zum Mars geschickt wurde. Es klingt übertrieben, aber die Aussage ist nachvollziehbar, wenn man die Evolutionstheorie Darwins akzeptiert.

Die Erde greift den Mars mit biologischer Waffe anUm negative Reaktionen der Öffentlichkeit zu vermeiden, erklärte Elon Musk, dass die Reise des Tesla-Roadsters zum Planeten Mars Millionen Jahre dauern werde. Daher würden Sauerstoffmangel, radioaktive Sonnenstrahlung und niedrige Temperaturen das Fahrzeug sterilieren. Doch angesichts der Tatsache, dass Astronauten auf der Oberfläche von Raumstationen Mikroorganismen in voller Gesundheit finden, ist die Frage nach Elon Musks biologischer Waffe noch nicht endgültig geklärt.