Eine Reihe von Misserfolgen beim Start von Elektrofahrzeugen und enorme Ausgaben für den Raumfahrtstart haben das Budget des Unternehmens Tesla belastet. Die Aktionäre des amerikanischen Konzerns planen auf der nächsten Versammlung (im Juni 2018), den Eigentümer von seinem Amt – den Vorsitzenden des Vorstands – zu entfernen. Elon Musk behindert sein eigenes Geschäft – so kritisieren die Aktionärinnen und Aktionäre den Milliardär.
Vor der Versammlung plant der Inhaber von 12 Aktien, Jin Zhao aus Concord, öffentlich aufzutreten. Genau dieser Aktivist, der mit ähnlichen Reden die Eigentümer von Apple und IBM von ihren Positionen verdrängt hat.
Elon Musk behindert sein eigenes Geschäft
Allerdings zögert der Tesla-Rat, angesichts der Unzufriedenheit der Aktionäre, nach Kandidaten für die Position des Geschäftsführers zu suchen. Offiziell erklärte der Rat, dass Elon Musk das Gehirn des Konzerns sei, das die Geschäftsrichtung vorgibt und Dividenden in die Taschen der Aktionäre lege. Es sei töricht, die Henne zu entlassen, die goldene Eier legt – so die wörtliche Aussage eines Vertreters des Vorstands gegenüber den Medien.
Elon Musk hat sich überhaupt geweigert, Medienaussagen zu kommentieren, und versicherte nur den Aktionären, dass die Rentabilität im 3. und 4. Quartal 2018 steigen werde. Genauere Details nannte er jedoch nicht.
Es ist unklar, wie die Geschichte um die Ablösung des genialen Unternehmers enden wird. Aber bereits jetzt finden in den sozialen Netzwerken Diskussionen darüber statt, „wer im Kampf um das Geld gewinnen wird“. Denn nach amerikanischem Recht haben die Aktionärinnen und Aktionäre mehr Rechte, und aus rechtlicher Sicht ist es kein Problem, Musk zu verdrängen. Auf der anderen Seite sorgen Innovationen im Kopf des genialen Konstrukteurs, die dem Konzern täglich Millionen einbringen, für Stabilität.

