Sobald das Unternehmen Google die Umstellung vom APK-Format auf AAB für Android-Apps ankündigte, hagelte es sofort Kritik. Ab August 2021 tritt dies in Kraft, und Entwickler müssen sich daran halten. Andernfalls ist das Hochladen von Programmen in Google Play nicht mehr möglich.
Google übersetzt Android-Apps vom APK-Format auf AAB
Tatsächlich hätte diese Maßnahme seitens Google schon früher erfolgen sollen. Und daran ist nichts Schlechtes. Denn App Bundle (AAB) ist für den Endnutzer deutlich besser als das APK-Format. Für Entwickler ist es auch nicht schwierig, die Bedingungen von Google zu erfüllen, da die Entwicklungsumgebung nicht gewechselt werden muss.
Ohne ins Detail zu gehen, ist die Unterschiedserklärung ziemlich einfach. APK-Dateien enthalten eine universelle Sammlung von Dateien, die vollständige Kompatibilität mit allen Android-Geräten gewährleisten. AAB-Dateien haben ein modulares System, das nur die Dateien herunterlädt und installiert, die benötigt werden. Die Vorteile von AAB lassen sich kurz zusammenfassen:
- Deutlich kleinere Dateigröße, die der Nutzer aus Google Play herunterladen wird.
- Die Funktionalität der App entspricht der Hardware.
Was die Nutzer in sozialen Netzwerken unzufrieden macht
Alle Unzufriedenen lassen sich in zwei Gruppen einteilen. Die ersten – nehmen die Neuerungen von Google einfach nur ablehnend wahr. Gute oder schlechte Nachrichten – sie werden schreien, dass sie verraten wurden. Das ist eine spezielle Gruppe von 1 % der Weltbevölkerung.
Die zweite Kategorie sind Entwickler, die unzufrieden sind, weil sie für interessante Programme bezahlen oder ständig Werbung ansehen müssen. Das sind im Wesentlichen die freundlichen Menschen, die uns die Möglichkeit geben, Programme aus piratischen Quellen kostenlos herunterzuladen, zu installieren und zu genießen. Das Unmut entsteht dadurch, dass sie ihre Werkzeuge auf den neuen Stand umstellen müssen. Der Vorgang wird Zeit in Anspruch nehmen.



