Die Auswahl eines Laptops für Eltern, die Familie oder das Lernen der Kinder ist keine leichte Aufgabe. Das Angebot auf dem Markt ist vielfältig, aber die Budgetoptionen sind begrenzt. Wir versuchen kurz zu erklären, wie man einen günstigen Laptop für die Arbeit auswählt und worauf man bei den technischen Daten achten sollte.
Wir schließen sofort Gebrauchtgeräte aus, insbesondere Laptops, die zu Dumpingpreisen auf OLX und in den Geschäften „Technik aus Europa“ angeboten werden. Auch wenn der Verkäufer eine 6-monatige Garantie gibt, ist Technik, die 10 Jahre alt ist, im Preis-Leistungs-Verhältnis gegenüber neuen Laptops im Nachteil. Wer anders denkt, sollte vorbeigehen.
Günstiger Laptop für die Arbeit
Beginnen wir am Ende. Ein Laptop wird benötigt für:
- Arbeiten im Internet – Öffnen von Dutzenden von Lesezeichen, Musik- und Videowiedergabe sowie soziale Netzwerke;
- Arbeiten mit Office-Anwendungen – Dokumentation;
- Einfache Spiele;
- Videos ansehen und Musik hören.
Arbeitsspeicher. Windows 64-Bit ist der Standard, an den sich alle Softwareentwickler seit 2010 orientieren. Deshalb sind Gebraucht-Laptops mit 32-Bit-Prozessoren einfach aus dem Blickfeld. Windows 64-Bit benötigt beim Start 2,4 GB RAM. Auch moderne Browser wie Chrome, Opera oder Mozilla benötigen Arbeitsspeicher. Je mehr – desto besser. Käufer sollten mindestens 8 GB RAM anpeilen. Weniger führt zu ständigen Verzögerungen und unerwartetem Schließen von Fenstern.
Prozessor. Tatsächlich schauen nur wenige beim Kauf auf diesen Wert. Und das zu Unrecht. Der Prozessor beeinflusst die Geschwindigkeit der Arbeit jeder Technik. Je besser die Technologie und je mehr Kerne, desto schneller die Reaktionszeit. Ein Laptop ist ein geschlossenes Gehäuse mit schlechter Kühlung, daher sind AMD-Prozessoren weniger relevant. Intel Celeron oder Pentium sind günstig, aber so budgetorientiert, dass es sinnlos ist, über Leistung zu sprechen. Für einen schnellen Laptop sollte man auf Intel Core i3 oder Core i5 achten. Im Idealfall – letzteres – 4 Kerne, um Hausaufgaben zu bewältigen, sind kaum zu schaffen.
Festplatte. Für einen Laptop ist eine SSD die ideale Lösung. Das Fehlen rotierender Scheiben ermöglicht es, das mobile Gerät fallen zu lassen oder im laufenden Betrieb zu transportieren. Zudem sind SSDs viel schneller als HDDs. Etwas teurer sind sie auch. Für den Heimgebrauch reichen 256 GB. Alternativ gibt es 2 Disks: SSD 120 GB und HDD 500-1000 GB. Oder man entscheidet sich für einen Laptop mit SSD 120 GB und nutzt eine externe Festplatte für Musik, Fotos und Filme.
Display. Hell, satt, schön – lassen Sie solche Eigenschaften im Laden. Der gesamte Content ist auf mindestens FullHD-Bilder ausgelegt. 1920×1080 Pixel pro Zoll. Solche Bildschirme sind nach ISO-Standards nicht schlecht. Wenn Sie einen Laptop mit 1366×768 Pixeln sehen, wissen Sie, dass die Matrix nicht zertifiziert ist. Auch wenn sie mit IPS- oder MVA-Aufklebern versehen ist – es handelt sich um billige chinesische Displays minderer Qualität. Die Bildschirmgröße ist eine persönliche Wahl. Der Durchschnitt liegt bei 15 Zoll. Für ein leichtes Notebook schauen Sie nach 11-12 Zoll, für größere – 17 Zoll.
Anschlüsse. 3,5-mm-Klinke für Kopfhörer, Mikrofon, USB und HDMI – das ist der Standard. Wenn Sie Filme in 4K auf einem großen Fernseher ansehen möchten und der Laptop keine dedizierte Grafikkarte hat, achten Sie auf den Prozessor. Denn bei integrierter Grafik decodiert der Prozessor die Dateien und sendet das Signal an den HDMI-Anschluss. Das DVD-Laufwerk ist ein Relikt aus vergangenen Zeiten. Wenn Sie jedoch Tausende von Videos haben und wichtige Dokumente, sollten Sie diese immer auf optischen Discs speichern. 100 Jahre Garantie, schließlich ist ein Laptop ein unvorhersehbares Gerät.
Tastatur. Keine besonderen Anforderungen – wählen Sie einen günstigen Laptop für die Arbeit nach eigenem Ermessen. Wenn Sie gerne im Bett arbeiten, wählen Sie eine große Touchpad. Wenn Sie mit Buchhaltungsdokumenten arbeiten, achten Sie auf eine numerische Tastatur.
Funktionalität. Dreh- oder Touchscreen – zusätzliche Kosten, aber keinen Komfort. Ebenso zwei Betriebssysteme – Windows und Android. Einen schweren Laptop in ein Tablet zu verwandeln, ist eine Absurdität. Verschwendung von Geld.
Was auf dem Markt sinnvoll ist
Der Lenovo IdeaPad 330 – ein preiswerter chinesischer Laptop, der mit moderner Hardware vollgestopft ist. Nachteil – ein schlecht durchdachtes Kühlsystem. Mit einem kühlen Core i5 ist der Laptop jedoch ziemlich gut in der Arbeit.
Der ASUS VivoBook X540 – gemacht für Menschen. Mit guter Hardware und Komfort. Außerdem schenkt der Verkäufer eine Maus und eine Tasche dazu. Nachteil – wieder die Kühlung. Der Laptop sammelt schnell Staub und im Sommer kann auch ein Core i3 Überhitzungssignale geben.
Der HP 250 Serie G6 – preislich etwas teuer. Aber das ist der einzige Nachteil. Amerikaner haben in allem getroffen – Leistung, Display, Kühlung. Selbst die Reinigung erfordert keine besonderen Fähigkeiten beim Zerlegen.




