Diese Nachricht stammt von der Ressource pikabu.ru, wo Nutzer in Russland massenhaft über „Defekte“ bei Intel-Prozessoren nach Treiber-Updates klagen. Bemerkenswert ist, dass der Hersteller diese Tatsache nicht leugnet. Er erklärt dies durch den Druck der internationalen Gemeinschaft auf die Einführung von Sanktionen gegen das Aggressionsland. Natürlich entstehen viele Fragen an die Nummer 1 Marke auf dem Prozessorenmarkt.
Intel kann seine Prozessoren aus der Ferne blockieren
Zum Beispiel, welche Garantien haben Nutzer in anderen Ländern, dass Intel-Prozessoren nach Ablauf der Garantiezeit nicht „abgeschaltet“ werden. Und welche Garantien gibt es, dass Hacker keinen Code schreiben können, der gezielt Intel-Prozessoren weltweit zerstört.
Nicht zu vergessen die Firma Apple, die öffentlich zugab, die Prozessoren in iPhones zu verlangsamen. Gestern Apple, heute Intel. Morgen könnten wir von Samsung und LG mit entfernten, gelöschten Fernsehern überrascht werden. Es ist unethisch und falsch, den Nutzer in die Enge zu treiben.
Der Großteil der Käufer finanziert Technik auf Kredit, in der Hoffnung auf langfristige Nutzung. Bei Apple ist das verständlich – das iPhone ist für Reiche und Erfolgreiche. Diese Menschen kaufen sich ein neues Smartphone wie ein Paar Socken. Anders bei Intel. Prozessoren sind bei 65 % der Nutzer weltweit installiert. Es ist beängstigend, sich vorzustellen, dass der Hersteller eine Fernsteuerungstaste zum Zerstören besitzt.
Das ist echter Wahnsinn. Heute gefällt dir der Hersteller, morgen greift er in dein Privatleben ein. Es ist verständlich, dass man Software-Updates deaktivieren kann. Aber die Updates, die im Preis des Prozessors enthalten sind, sollten vom Hersteller durchgeführt werden. Intel hat sich selbst diskreditiert. Käufer, die ein Upgrade auf den Sockel 1700 planen, sind bereits zu AMD gewechselt. Hoffentlich wird Intel im Jahr 2022 erhebliche Verluste erleiden. Andernfalls steht uns eine ungewisse Zukunft bevor.



