Der Bauwirtschaft – ein interessantes Geschäft. Wenn man sich auf eine Richtung spezialisiert, bemerken viele Unternehmer die zusätzlichen Einkommensquellen oft gar nicht. Ein Bekannter, der eine Sägewerk betrieb und Innentüren herstellte, entdeckte eine neue und sehr profitable Einnahmequelle. Es stellt sich heraus, dass Sägespäne, die Kilogrammweise entsorgt wurden, verpackt und verkauft werden können. Und wenn es sich um Sägespäne von Obstbäumen handelt, ist der Preis dafür sehr hoch.
Bauunternehmen, die Gebäude von Grund auf errichten, erzielen unweigerlich zusätzliche Einnahmen, wenn sie über spezielles Equipment verfügen. Es reicht, einen Bagger zu kaufen, um die Geschwindigkeit der Erdarbeiten zu erhöhen. Und ein zusätzlicher finanzieller Gewinn entsteht durch den privaten Einsatz der Spezialtechnik. Zum Beispiel beim Ausheben von Gruben für Schwimmbäder oder beim Be- und Entladen auf Baustellen.
Einen Bagger zu kaufen – leicht gesagt, schwer gemacht
Der Preis für spezielle Technik ist natürlich ziemlich hoch. Und angesichts der technischen Eigenschaften eines Baggers könnte das Geld selbst für eine ganze Baufirma nicht ausreichen. Aber es gibt den Sekundärmarkt, auf dem man immer einen Bagger zu einem vernünftigen Preis finden kann. Denn die Preisgestaltung ist eng mit den Möglichkeiten der Spezialtechnik verbunden:
- Abmessungen und Gewicht des Baggers. Je größer, desto leistungsfähiger ist die Technik. Auf dem Gebrauchtmarkt kann der Preis für einen großen Bagger niedriger sein als für einen kleinen. Hierbei wird auch der Zustand der Komponenten und deren Wartungskosten berücksichtigt.
- Spurweite und Fahrgestelltyp. Ein Bagger kann auf Rädern oder Ketten sein. Es gibt stationäre Konstruktionen, die eine Plattform benötigen.
- Art der Spezialtechnik. Bagger gibt es für Erdarbeiten, Ladearbeiten, für das Verlegen von Rohren oder das Graben von Gräben.
- Fassungsvermögen des Löffels und die Möglichkeit, ihn zu wechseln.
- Ausstattung und Funktionalität des Baggers. Das umfasst die Geräte und Mechanismen, die die Effizienz der Arbeit erhöhen.
Welchen Bagger sollte man wählen, wenn man einen braucht
Nachdem die technischen Eigenschaften festgelegt sind, wird sich der Käufer sicherlich Gedanken über den Hersteller der Spezialtechnik machen. Auf dem Markt gibt es Dutzende europäischer, amerikanischer und asiatischer Marken, die behaupten, dass ihr Bagger der beste ist. Hier sollte man sich eher auf Wartungsfreundlichkeit und Verfügbarkeit von Ersatzteilen konzentrieren. Denn ein Bagger ist im Wesentlichen ein Fahrzeug mit erweiterten Funktionen. Viele mechanische, hydraulische und pneumatische Komponenten neigen zum Verschleiß. Daher ist es wichtig zu wissen, wie schnell und mit minimalen Kosten die Technik wieder einsatzbereit gemacht werden kann.
- Es ist besser, Marken zu bevorzugen, die offiziell im Land vertreten sind. Noch besser ist es, wenn ein Büro oder Lager des Unternehmens in der Stadt vorhanden ist. Erstens sind dort schnell verschleißende Ersatzteile immer vorrätig. Zweitens kann man jederzeit neue Komponenten für das jeweilige Modell bestellen.
- Ein technologischer Fortschritt führt dazu, dass einige Hersteller auf mechanische Komponenten verzichten und auf Elektronik setzen. Das ist großartig. Allerdings erfordert die Wartung komplexer elektronischer Geräte Fachwissen oder Erfahrung. Dieser Punkt ist zu berücksichtigen, wenn der Besitzer des Baggers die Wartung selbst durchführen möchte.
Häufig schauen Käufer auf das Baujahr des Baggers und entscheiden sich für eine „neue“ Spezialtechnik. Das ist der größte Fehler. Auf dem Gebrauchtmarkt findet man oft sehr alte Geräte in perfektem Zustand. Sie sind einfach zu warten und werden noch Jahrzehnte zuverlässig arbeiten. Bei der Auswahl sollte man auf den technischen Zustand achten. Viele Baggerfahrer können die Funktionsfähigkeit der Maschine sogar nur anhand von Fotos einschätzen. Daher ist es ratsam, einen Experten mitzunehmen, wenn man eine lohnende Investition für das Geschäft tätigen möchte.




