Enthusiasten aus aller Welt, die gerne an Software auf Handys und Tablets herumbasteln, sind sich einig über den neuen Dienst. Laut Experten stiehlt TikTok persönliche Informationen von Smartphones. Auf die Meldung könnte man nicht reagieren, wenn nur 2-3 Personen dies behaupten würden. Doch Dutzende Programmierer haben ihre Beweise in sozialen Netzwerken veröffentlicht. Und dieses Problem könnte schnell globale Ausmaße annehmen.
TikTok stiehlt persönliche Informationen von Smartphones
Es geht nicht nur um das Sammeln von Daten über die Hardware der Elektronik, wie es Instagram, Facebook und Twitter tun. Das Interessante ist, dass dies sogar offen in den Lizenzvereinbarungen der Programme festgeschrieben ist. Die Informationen werden sozialen Projekten zur Anpassung der App an die Hardware der Smartphones benötigt. Und der Dienst TikTok baut dreist einen Tunnel zum Server, durch den ungehindert folgende Arten von Daten abgerufen werden:
- Hardware des Smartphones (Geräte-ID, Prozessorart, Speicherkapazität, Bildschirmauflösung usw.).
- Verwendete Apps (installiert, gelöscht, laufend, häufig gestartet).
- Daten zu Netzwerkeinstellungen (IP, MAC, Router-ID und WLAN-Einstellungen, LTE-Typ).
- GPS-Standortbestimmung (aktueller Standort, Route, gespeicherte Orte).
- Adressbuch des Nutzers, Kontaktnummern, Geburtstage, Klingeltöne.
Faktisch ist TikTok ein Spionageprogramm, das den Besitzer des Smartphones diskreditiert. Und das ist nicht der erste Alarm, sondern ein ernsthaftes Sicherheitsproblem, das dringend gelöst werden muss. Natürlich, wenn dem Besitzer eines Tablets oder Handys die eigene Informationssicherheit wichtig ist.
Und ist mit dem Dienst wirklich alles so schlimm?
Andererseits stiehlt TikTok persönliche Informationen von Smartphones, die der Besitzer sogar nicht verheimlicht. GPS-Navigation ist dem Dienst Google bekannt, ebenso das Adressbuch, das automatisch mit jedem Gerät synchronisiert wird. Und es hilft dem Besitzer, wenn er sein Telefon verliert oder es zerbricht. Alle anderen Daten sind für viele überhaupt nicht interessant. Denn das Wichtigste ist, Zugang zum Internet zu erhalten. Und was hinter der Routing-Route steckt, ist egal. Der Router kann aus der Ferne anhand der erhaltenen Informationen nicht gehackt werden.
Insgesamt bleibt abzuwarten, wann jemand aus den Smartphone-Besitzern den Mut hat, eine Klage gegen den chinesischen Dienst TikTok einzureichen. Und wahrscheinlich werden die Amerikaner die Ersten sein, die „schießen“, da dort der Handelskrieg mit Huawei voll im Gange ist. Warum also nicht den Konkurrenten YouTube vom Markt der IT-Dienstleistungen verdrängen?




