Top Gun: Maverick (2022)

Top Gun: Maverick (2022)

Der erste Top Gun-Film, der 1986 veröffentlicht wurde, hinterließ einen Eindruck beim Publikum. Luftkämpfe mit Flugzeugen und eine große Portion Humor machten den Film zu einem Kassenschlager. Es galt als gute Manier, wenn der erste Top Gun in der Videothek des Besitzers eines Videorekorders war. Der zweite Film, Top Gun: Maverick / Top Gun: Maverick (2022), wiederholte den Erfolg des ersten. Das zeigt sich an den Einnahmen und der IMDb-Bewertung. Nur hat man keine Lust, den Film in die Videothek aufzunehmen, da es viele Nuancen gibt.

Top Gun: Maverick / Top Gun: Maverick (2022)

Top Gun: Maverick (2022) – Tom Cruise katapultierte den Film an die Spitze

 

Ja, die Leistung des Hauptdarstellers, Pita Mitchell alias Maverick (Tom Cruise), ist unbestreitbar. Der Schauspieler hat großartig gespielt. Wie in den Filmen „Mission: Impossible“, „Oblivion“ oder „Edge of Tomorrow“. Kurz gesagt – ein Profi. Alle Szenen mit ihm sind perfekt. Man schaut – glaubt es, wie bei Stanislawski. Sehr schade, dass die anderen Schauspieler nicht so gut waren wie der Hauptdarsteller.

 

Ein angenehmer Moment im Film ist das völlige Fehlen des „modischen Trends des Westens“. Nein, keine sogenannte Toleranz, bei der Szenen aus der LGBTQ+-Community gezeigt werden. In „Top Gun: Maverick“ lieben Männer Frauen und Frauen Männer. Und das ist großartig. Es ist sichtbar, dass der Film nicht für einmaliges Anschauen gemacht ist. Sondern wie der erste Top Gun für die Ewigkeit.

Top Gun: Maverick / Top Gun: Maverick (2022)

Es gibt keinen Russophobie und keine Vorurteile gegenüber Ländern des Dritten Welt. Im Allgemeinen werden im Film, außer den USA, keine anderen Staaten erwähnt. Dadurch ist Top Gun: Maverick (2022) garantiert in allen Ländern der Welt zum Anschauen freigegeben. Natürlich gibt es einen Subtext in Form von:

 

  • Flugzeugen der 5. Generation. Wir verstehen sofort, in welche Richtung dieser Hinweis geht.
  • Ostliches Land mit Atomprogramm. Auch hier – alles ist sofort klar.

 

Dank des Fehlens politischer Hintergründe, Rassendiskriminierung und Homophobie ist der Film sehr interessant geworden. Besonders beeindruckend sind die Aufnahmen von Flügen mit Militärflugzeugen und Luftkämpfen. Tatsächlich konnte der Regisseur die Atmosphäre vollständig einfangen. Man kann nicht sagen, dass Top Gun: Maverick leicht zu schauen ist. Aber alle Szenen mit Flugzeugen in der Luft sind äußerst spannend.

Top Gun: Maverick / Top Gun: Maverick (2022)

Warum Top Gun: Maverick den Erfolg von Top Gun 1 nicht wiederholen wird

 

Der erste Top Gun wird mit „Police Academy“ assoziiert. Denn die meisten Szenen, die beim Publikum in Erinnerung geblieben sind, sind Witze und amerikanischer Humor. Ernsthafte Momente sind längst aus dem Gedächtnis verschwunden. Und Top Gun: Maverick ist mehr ein Actionfilm mit Dramatik. Ohne Humor. Und abgesehen von den Flugzeugen, wirkt der Film langweilig. Es gibt sogar Momente mit langwierigen Gesprächen, die man einfach überspringen möchte. Übrigens ist der Film 2 Stunden lang. Wenn man das unnötige Gerede weglässt, könnte man ihn problemlos auf 1,5 Stunden kürzen. Oder noch weniger.

Top Gun: Maverick / Top Gun: Maverick (2022)

Außerdem wurde die Handlung stark übertrieben. Besonders bei der Entführung eines feindlichen Militärflugzeugs. Dieser Moment wird in den sozialen Medien heftig diskutiert. Das ist für kein Land realistisch. Aber wenn man die letzten „Fast & Furious“-Filme betrachtet, ist es in Top Gun: Maverick noch einigermaßen glaubwürdig.

Top Gun: Maverick / Top Gun: Maverick (2022)

Insgesamt ist der Film „Top Gun: Maverick“ gut. Und er sollte unbedingt von allen Tom-Cruise-Fans gesehen werden. Und auch von Liebhabern des ersten Top Gun. Zumindest wegen der Luftkämpfe. Sie sind unglaublich cool und spannend. Man sieht, dass das Studio bei den Dreharbeiten nicht gespart hat. Bei einem Budget von 170 Millionen US-Dollar haben die weltweiten Einnahmen bereits die Marke von 1,5 Milliarden US-Dollar überschritten. Innerhalb von 2 Wochen in den USA hat der Film 662 Millionen gesammelt und den „Titanic“ (659 Mio.) übertroffen. Das ist bereits ein Beweis für die Bedeutung des Films im Kino.