Benutzer des Internets haben bemerkt, dass Hersteller aktiv Geräte mit der Kennzeichnung „Wi-Fi 6“ auf dem Markt fördern. Zuvor gab es Standards 802.11 mit bestimmten Buchstaben, und alles änderte sich abrupt.
Was ist Wi-Fi 6
Nichts anderes als der Standard Wi-Fi 802.11ax. Der Name wurde nicht willkürlich gewählt, sondern um die Kennzeichnung für jede Generation der drahtlosen Verbindung zu vereinfachen. Das heißt, der Standard 802.11ac ist Wi-Fi 5 und so weiter, absteigend.
Natürlich kann man sich auch verwirren. Daher zwingt niemand die Hersteller, Geräte unter der neuen Kennzeichnung umzubenennen. Und Hersteller, die Geräte mit Wi-Fi 6 verkaufen, geben zusätzlich den alten Standard 802.11ax an.
Geschwindigkeit von Wi-Fi 6
Im Durchschnitt beträgt die Geschwindigkeitssteigerung bei jedem Standard etwa 30 %. Wenn das Maximum bei Wi-Fi 5 (802.11ac) 938 Megabit pro Sekunde beträgt, liegt der Wert bei Wi-Fi 6 (802.11ax) bei 1320 Mbit/s. Für normale Nutzer bringen diese Geschwindigkeitswerte keinen großen Nutzen, da kaum jemand so schnelles Internet hat. Der neue Standard Wi-Fi 6 ist vor allem durch eine andere Funktionalität interessant – die Unterstützung einer größeren Anzahl gleichzeitig verbundener Nutzer.
Und was nicht unwichtig ist: Wenn man einen Router mit Wi-Fi 6-Unterstützung besitzt, muss auch die entsprechende Technik vorhanden sein. Es macht keinen Sinn, moderne Netzwerktechnik zu kaufen, wenn das mobile Gerät noch eine alte Wi-Fi-Version nutzt. Eine „Zukunfts“-Alternative wird nicht begrüßt. Während man überlegt, das Smartphone zu aktualisieren, erscheint ein neuer Standard.
Nützliche Funktionen von Wi-Fi 6
Die Geschwindigkeitswerte für die Datenübertragung in der Luft sind eher ein Nebenprodukt der Netzgeräte. Für Hersteller sind Zuverlässigkeit und Effizienz im Betrieb wichtiger. Der Standard Wi-Fi 6 zeichnet sich durch sehr gefragte Funktionen aus:
- Erhöhte Anzahl von Szenarien für den Betrieb mehrerer Geräte. Der gleichzeitige Betrieb in drahtlosen Netzwerken auf den Frequenzen 2.4 und 5 GHz ermöglicht mehr Nutzern die Verbindung mit Netzwerkgeräten. Zwar auf Kosten der Geschwindigkeit für Geräte, die den alten 2.4-GHz-Standard verwenden.
- Unterstützung von OFDMA. Einfach gesagt, kann die Netzwerktechnik mit Wi-Fi 6 das Signal auf zusätzliche Frequenzen aufteilen, um alle verbundenen Clients aufrechtzuerhalten. Funktioniert nur im 5-GHz-Bereich. Diese Funktion ist praktisch, wenn eine synchrone Übertragung von Informationen an alle verbundenen Geräte erforderlich ist. OFDMA ist vor allem im Unternehmens- und Business-Segment interessant.
- Target Wake Time-Funktion. Auf Hardware-Ebene kann das Netzgerät (insbesondere der Router) seine Energieverwaltung nach einem Zeitplan steuern. Dazu gehört die Erkennung von Inaktivität, der Übergang in den Schlafmodus, das Abschalten von Netzwerken aus Sicherheitsgründen usw.
Sollte man Geräte mit Wi-Fi 6 kaufen
Bei mobilen Geräten wie Laptops, Tablets und Smartphones ist diese Frage nicht relevant. Hersteller werden im Einklang mit der Zeit den neuen Chip integrieren und Geräte mit Wi-Fi 6-Unterstützung auf den Markt bringen. Die Frage betrifft also eher den Kauf eines Routers.
Definitiv ist der Standard 802.11ax besser als 802.11ac. Der Nutzer wird den Gewinn sofort bei der Datenübertragungsgeschwindigkeit, Stabilität und Signalreichweite bemerken. Man sollte nur auf die Marke achten, die das Netzgerät auf den Markt bringt. Nur ein zuverlässiger und bewährter Hersteller bietet ein wirklich funktionierendes Produkt. Zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Artikels können wir nur ein Gerät empfehlen: Zyxel Armor G5.




