Amerikanischer Konzern Apple hat der Öffentlichkeit einen neuen kostenlosen Dienst vorgestellt. Apple Card – das ist eine virtuelle Kreditkarte, die darauf abzielt, Plastikkarten aus dem Umlauf zu verdrängen. Auf dem Apple-Mobilgerät wird eine einzigartige Kartennummer erstellt. Um den Dienst zu nutzen, muss man sich mit Face ID, Touch ID autorisieren oder einen einmaligen Sicherheitscode eingeben.
Für den Nutzer der Apple Card bedeutet dies völlige Gebührenfreiheit und keine weiteren Abgaben, mit denen Besitzer von Plastikkarten täglich konfrontiert sind. Zudem fördert der Dienst die Nutzer, indem er bei vielen Transaktionen einen angenehmen Cashback anbietet.
Apple Card: Virtuelle Bankkarte
Als Emittentenbank tritt Goldman Sachs auf, die verspricht, keine Informationen über die Nutzer an Dritte weiterzugeben. Das globale Zahlungssystem wird von Mastercard unterstützt. Insgesamt alles professionell, mit maximaler Sicherheit für die Besitzer der Apple Card.
Zu den interessanten Funktionen für den Nutzer gehört die Fähigkeit, Ausgaben und Zinssätze für Einkäufe in Echtzeit zu berechnen. Zur Kostenkontrolle gibt es eine Markierung der Transaktionen mit Zuordnung zu Verkäufern sowie gekauften Waren oder Dienstleistungen.
Die virtuelle Bankkarte Apple Card ist eine echte Herausforderung für alle Banken weltweit. Denn Finanzinstitute leben von verschiedenen Zinsgebühren der Nutzer. Der Dienst wird nicht nur die Einnahmen der Banken schmälern, sondern auch den Sinn der Existenz von Hunderten von Filialen weltweit in Frage stellen.
Apple hat beschlossen, Nutzer von Jailbreaks (iPhone) streng zu bestrafen. Der Apple Card-Dienst wird auf solchen Geräten mit Einschränkungen funktionieren. Das Unternehmen hat bereits erklärt, dass alle Geräte, die Hardware- oder Softwaremodifikationen durchlaufen haben, auf die schwarze Liste gesetzt werden. Die Entwickler arbeiten noch daran, eine dauerhafte Sperrung gehackter Telefone zu realisieren.




