Der viel diskutierte Trailer des Films «Der Kampf um die Erde» war der einzige angenehme Moment für das Publikum des amerikanischen Regisseurs Rupert Wyatt. Die Premiere des Science-Fiction-Thrillers auf der ganzen Welt zeigte, dass die Menschen noch nicht bereit für solche Filme sind.
Der Kampf um die Erde: Eine seltsame Handlung
Es schien, als wäre die Invasion der Außerirdischen und die Eroberung des Planeten ein großartiges Thema für Science-Fiction-Fans. Aber etwas lief schief. Und zwar das völlige Fehlen beeindruckender Spezialeffekte, was die gesamte Handlung des Films zunichte machte. Kein Wunder – ständiges Halbdunkel auf dem Bildschirm und das Aufblitzen weißer Zähne mit weißen Augen. Hat der Regisseur wirklich 25 Millionen Dollar Budget dafür ausgegeben?
Partisanengruppen – eine eigene Geschichte. Der Regisseur hat es versäumt, dem Publikum die Entstehung der Bewegungen gegen die außerirdische Rasse zu erklären. Stattdessen zeigte er einfach einzelne laufende Charaktere, und das Publikum soll selbst raten, wer sie sind und welche Rolle sie spielen.
Außerirdische im Film «Der Kampf um die Erde» wirken irgendwie lächerlich. Hätte man keinen Künstler engagieren können, um etwas Eigenes zu entwerfen? Es gibt einige dumme Klischees, die einfach nur nerven. Besonders, da fast die gesamte Handlung in völliger Dunkelheit spielt.
Propaganda der Toleranz, Ausbeutung der Ressourcen der Erde – wie viele Zuschauer in ihren Bewertungen anmerken, deutet alles eindeutig auf Politik hin. Für russischsprachige Bürger erscheinen die Außerirdischen in der Rolle der USA. Insgesamt ist es kein Actionfilm geworden, wie die Zuschauer erwartet hatten, sondern ein seltsamer und vorhersehbarer Trash.



