Die Alzheimer-Krankheit ist von Wissenschaftlern noch nicht vollständig erforscht, doch für die wissenschaftliche Gemeinschaft scheint ein Licht am Ende des Tunnels sichtbar geworden zu sein. Durchgeführte Studien bestätigten, dass Ärzten die Chance gegeben wurde, eine häufig bei älteren Menschen auftretende Erkrankung zu verhindern oder vorherzusagen.
Ein erhöhter Gehalt an Herpesviren HHV-6A und HHV-7 wird von Wissenschaftlern als primäre Ursache für die Entstehung der Alzheimer-Krankheit angesehen. Die veröffentlichten Ergebnisse der Studie im Magazin Neuron wurden sofort von anderen Wissenschaftlern kritisiert. In den Medien wurde den Innovatoren vorgeworfen, die Ergebnisse seien nicht zuverlässig.
In einer Gruppe von 1000 Personen mit Alzheimer-Diagnose wurde bei nur 30% der Patienten eine erhöhte Konzentration der Herpesviren HHV-6A und HHV-7 festgestellt.
Alzheimer-Krankheit
Der Zusammenhang mit viraler Ethologie ist bei 30% der Stichprobe unzureichend. Für eine zuverlässige Bestätigung der positiven Ergebnisse der Forschung sind 51% erforderlich. Zudem haben Wissenschaftler verschwiegen, dass auch bei gesunden Menschen, die nicht an Alzheimer erkrankt sind, ein Überschuss an Herpesviren HHV-6A und HHV-7 festgestellt wurde. Professor für Genetik am University College London, John Hardy, empfiehlt, die Forschung fortzusetzen und sich nicht auf vorschnelle Schlussfolgerungen zu konzentrieren.
Die Alzheimer-Krankheit ist eine Erkrankung, die Menschen über 60 Jahre betrifft. Die Grundsymptome sind Störungen des Kurzzeitgedächtnisses, Verlust des Langzeitgedächtnisses, Sprachstörungen und Orientierungsverlust im Raum. Mit fortschreitender Krankheit führt dies zum Tod des Organismus. Derzeit gilt die Erkrankung als unheilbar. Selbst im Jahr 2016 gelang es israelischen Forschern, Mäuse mit Alzheimer-Symptomen zu heilen.

