Amerikanische Wissenschaftler überraschen die Öffentlichkeit nicht mit ihren eigenen Studien. Vertreter der Universität Minnesota sind überzeugt, dass Einsamkeit zum Tod führt. Laut Wissenschaftlern provoziert soziale Isolation den „Verschleiß“ des Gehirns. Das Risiko zu sterben steigt um 70%.
Ein weiteres Schlussfolgerung ohne Versuchspersonen?
Einsamkeit führt zum Tod
Europäische Forscher haben die Amerikaner angegriffen, die eine Beweisgrundlage besitzen, dass die meisten Langzeitlebenden auf der Welt einsam sind. In Westeuropa prahlen einsame ältere Menschen mit ihrer körperlichen Fitness und Intelligenz. Sie demonstrieren Überlegenheit gegenüber ihrer Umgebung. Seit Ende des 20. Jahrhunderts ist bekannt, dass Stressfreiheit und das Leben im eigenen Vergnügen die Sterblichkeitsrate verzögern.
Ohne Psychologie ist die Frage nicht zu beantworten. Vielleicht führt Einsamkeit bei seelischen Wunden zum Tod. Der Verlust nahestehender Menschen, die Unfähigkeit, in der Gesellschaft zu leben, oder Apathie gegenüber der Welt zerstören den menschlichen Körper. Im 21. Jahrhundert – im Zeitalter der digitalen Technologien – ist es schwierig, von Isolation zu sprechen. Die Verfügbarkeit des Internets löst die Frage der sozialen Isolation. Im Gegenteil, ein einsamer Mensch lebt im eigenen Vorteil. Er sorgt sich nicht um Kinder und ermüdet seine Nerven nicht durch den Kontakt mit dem anderen Geschlecht.
Psychologen sind sich sicher, dass es töricht ist, Schlussfolgerungen auf Vermutungen zu stützen. Einsamkeit kann nicht in einem einzigen Fokus betrachtet werden. Für jeden Menschen sieht Einsamkeit anders aus. Der eine genießt die freie Zeit. Der andere weint nachts in das Kissen.

