Der Kauf von zwei MSI Optix MAG274R Monitoren für unser Web-Studio wurde zu einem echten Geschenk. Die Gaming-Serie ist ideal für die Arbeit mit Grafiken, Videos und Texten. Besonders gefiel die Übertragung von Halbtönen und Nuancen, die exakt mit den gewünschten auf den Bildschirmen des iPads übereinstimmen. Während des Betriebs der MSI-Monitore stießen wir auf sehr seltsame Probleme. Wir teilen unsere Erfahrungen.
Was wir von Gaming-Monitoren erwarten – „Brot und Spiele“
Für eine 27-Zoll-Diagonale, FullHD-Auflösung, HDR und eine Milliarde Nuancen ist der Monitorpreis von 350 US-Dollar sehr angemessen. Genau wegen dieser technischen Eigenschaften und des Preises wurden sofort zwei Monitore gekauft. Nach langer Feinabstimmung konnten wir gute Foto- und Videoqualität erzielen.
Im Betrieb begannen allmählich Fehler aufzutreten. Und zwar solche, die man selbst bei Monitoren im Budget-Segment nicht immer sehen kann:
- Fehlerhafte HDR-Funktion bei Videos und Spielen.
- Rücksetzung der Bildwiederholfrequenz auf 75 Hz nach dem Verlassen des Spiels (ursprünglich 144 Hz).
- Erscheinung von Artefakten auf dem Bildschirm beim Einschalten des Monitors.
HDMI vs DisplayPort – Seltsame Sparmaßnahme von MSI
Im Lieferumfang der MSI Optix MAG274R Monitore befindet sich ein HDMI-Kabel. Es verfügt sogar über Signalfilter. Die HDMI-Version ist jedoch nirgends angegeben. Es sieht solide aus. Wie sich herausstellte, ist das Kabel nur auf den ersten Blick hochwertig. Bei verschiedenen Marken sind die Preise für gleichlange HDMI- und DisplayPort-Kabel identisch. Warum also nur ein HDMI-Kabel in die Verpackung gelegt wird, ist unverständlich. Schließlich gibt es einen DisplayPort-Anschluss – liefern Sie das passende Kabel dazu.
Und wenn Sie schon ein Gaming-Monitor zum Kauf anbieten, dann sorgen Sie für hochwertige Zubehörteile. Lassen Sie die Technik um 10-20 US-Dollar teurer werden. Der Nutzer erhält dann die gewünschte Auswahl an Kabeln für die Verbindung zum PC. So eine Haltung gegenüber dem Käufer, der den Monitor mindestens 5 Jahre lang nutzt, ist wirklich beeindruckend.
DisplayPort ist besser als HDMI – bewährt durch Erfahrung
Die ersten sechs Monate der Nutzung des Monitors waren manchmal ärgerlich wegen der Nichtfunktionalität von HDR und der fallenden Bildwiederholfrequenz. Ansonsten war alles für alle Web-Studios-Mitarbeiter vollkommen zufriedenstellend. Das Problem mit Artefakten trat nur bei einem Monitor auf. Es war ein schwarzer vertikaler Streifen in der Bildschirmmitte beim Einschalten oder eine Verdunkelung eines Drittels des Bildschirms auf der linken Seite.
Nutzen wir die Gelegenheit, um der technischen Support-Abteilung von MSI Grüße zu schicken. Der Sinn ihrer Existenz ist fraglich, wenn sie nicht funktioniert. Wir wandten uns aus Spaß an das Service-Center von Asus. Und sie gaben uns den Rat – tauschen Sie das HDMI-Kabel aus der Verpackung gegen ein normales DisplayPort-Kabel. Das haben wir getan.
Oh Wunder!
Der unangenehme Artefakt beim Einschalten des Monitors verschwand. HDR funktionierte wieder richtig, die Bildwiederholfrequenz wurde nicht mehr willkürlich zurückgesetzt, und die Helligkeit des Bildschirms stieg deutlich. Alles wurde mit einem 15-Dollar-DisplayPort-Kabel von HAMA gelöst.
Wir möchten noch ein hochwertiges HDMI-Kabel testen. Haben aber keine Lust, Geld dafür auszugeben. Vielleicht funktioniert ein Kabel einer renommierten Marke genauso gut wie das gekaufte DisplayPort. Wer interessiert ist, sollte es testen und berichten.
Und wir wünschen MSI alles Gute. Sie machen anscheinend gute Monitore mit den nötigen technischen Eigenschaften. Aber die Ausstattung und der Service sind einfach schrecklich. Ihr könnt sagen, wir haben ein schlechtes Modell erwischt. Aber auch bei dem zweiten Monitor haben wir ein DisplayPort-Kabel verwendet. Und der Unterschied zu HDMI ist deutlich sichtbar. Ihr habt ein Problem – löst es. Und tauscht die Mitarbeiter im technischen Support aus – sie wollen nicht arbeiten.
Hier: Vollständiger Überblick über den Gaming-Monitor MSI Optix MAG274R.






