MrPiracy – ein weiteres Opfer der TV-Industrie

MrPiracy – ein weiteres Opfer der TV-Industrie

Noch ein Projekt zur Verbreitung illegaler Inhalte hat das globale Internet verlassen. Dieses Mal ist die portugiesische Plattform MrPiracy gescheitert. Das Interessante daran ist, dass die Website als eine der besten im Land galt. Sie war bei mehr als 3 Millionen Menschen beliebt. Das entspricht einem Drittel der Bevölkerung des Landes.

MrPiracy – ein weiteres Opfer der TV-Industrie

Das Piraten-Videoportal MrPiracy hat seine Existenz eingestellt

 

Angesichts der Statistiken der Unternehmen Netflix und Disney Plus bezüglich der Anzahl neuer Zuschauer ist es leicht zu erraten, woher die Probleme bei MrPiracy kommen. Es ist klar, dass man für lizenzierte Inhalte bezahlen muss. Aber nicht jeder ist bereit, monatlich Tribut an die Giganten der TV-Industrie zu zahlen.

MrPiracy – ein weiteres Opfer der TV-Industrie

Das Projekt MrPiracy existierte 5 Jahre. Die Website bot stets qualitativ hochwertigen und aktuellen Content für die Portugiesen. Doch ab Mitte August 2021 begannen die Probleme für das Portal. Letztlich war Anfang Oktober das Ende des Projekts.

 

Eine interessante Maßnahme des besiegten Helden MrPiracy

 

Doch die Eigentümer der Website beschlossen, nicht auf Englisch zu gehen (ohne Abschied). Stattdessen taten sie alles, um den Nutzern den Komfort beim kostenlosen Ansehen lizenzierter Inhalte zu erhalten. Alle Konten wurden auf die Domain PobreTV übertragen. Die Besitzer der neuen Website ermöglichten den Import der Einstellungen für die Nutzer von MrPiracy. Das ist praktisch – man muss nichts neu einstellen. Registrierung, Import, Anschauen.

MrPiracy – ein weiteres Opfer der TV-Industrie

Es ist unklar, wie lange PobreTV die Bewohner Portugals noch erfreuen wird. Aber bereits ist deutlich sichtbar, wie die „Große Brüder“-Hand danach greift, alle Video-Services unter ihre Kontrolle zu bringen. Das Ziel ist klar – Geschäft, nichts Persönliches.