Im Jahr 2023 ist das Angebot an Webcams immer noch im Stil der 2000er Jahre. Es ist selten, eine einigermaßen brauchbare Sensorauflösung von bis zu 2 Megapixeln zu finden. Meistens wird uns Peripherie angeboten, die Videos in miserabler Qualität aufnimmt. Professionelle Videotechnik ist zu teuer.
Offenbar dachten die amerikanischen Technologiefirmen von Razer so. Denn auf dem Markt erschien ein Wundergerät für Streamer namens Kiyo Pro Ultra. Mit umfangreicher Funktionalität und modernen Komponenten ausgestattet, könnte diese Webcam bereits in diesem Jahr zum Verkaufsführer werden. Der Preis ist sehr vernünftig – nur 350 US-Dollar.
Razer Kiyo Pro Ultra Webkamera für Streamer
Die Vorgängerversion, das Modell Razer Kiyo Pro, wurde im Vergleich zur Logitech HD Webcam C930 getestet. Und zeigte gute Ergebnisse. Mit einer kleineren Matrix (2 MP gegen 3 MP) übertraf die Razer Kiyo Pro alle Konkurrenten in Geschwindigkeit und Bildqualität. Schwachpunkt war das Fehlen von 4K-Unterstützung für die Aufnahme von YouTube-Videos in bester Qualität. Mit der Veröffentlichung der aktualisierten Version Razer Kiyo Pro Ultra sind all diese Mängel garantiert behoben.
Das Neue verfügt über:
- Sensor 1/1.2″. Ja, im Vergleich zu Smartphones ist das nichts Besonderes. Aber für eine statisch montierte Webcam ist das sehr viel. Da die Aufnahme keine weiten Landschaften über mehrere Kilometer vor sich erfassen soll. Es ist im Grunde eine Selfie-Kamera. Porträtaufnahme.
- Sony Starvis 2 Sensor. Er hat eine Auflösung von 8,3 MP und eine Blende f/1.7. Der Blickwinkel ist einstellbar (72-82 Grad). Übrigens, bei der vorherigen Version lag der Wert bei 103 Grad. Offenbar hat ein breiter Blickwinkel keine große Anziehungskraft auf Käufer.
- Die Kamera kann Fotos in 3840×2160 Auflösung machen.
- Videoaufnahmen erfolgen in den Formaten 4K@30 fps, 1440p@30 fps, 1080p@60/30/24 fps, 720p@60/30 fps.
- Für Streamer interessant – Videos können ohne Kompression aufgenommen werden (4K-Video YUY2, NV12, 24 fps).
- Und die Standardfunktionen: HDR, Autofokus, Gesichtserkennung, Hintergrundunschärfe – alles typische Selfie-Features.
In Bezug auf die Funktionalität hat der Hersteller sehr gut mit flexiblen Einstellungsmöglichkeiten gedacht. Mit der firmeneigenen Software Razer Synapse kann die Kamera manuell nach Belieben angepasst werden. Das betrifft Farben, Beleuchtung, ISO, Blende. Alles ist wie bei einer professionellen Digitalkamera umgesetzt.
Und natürlich ist in der Kamera ein integrierter Mikrofon (16 Bit, 48 kHz). Die Verbindung erfolgt über das schnellste USB 3.0-Protokoll. Im Lieferumfang ist eine Klammer zum Befestigen der Kamera am Monitor enthalten. Außerdem gibt es einen Standardanschluss für Stativ.



