Seit 1969 werden die Armbanduhren Seiko Speedtimer hergestellt. Es sind die weltweit ersten automatischen Chronographen mit Kaliber 6139. Die neue Generation der japanischen Marke wird mit drei Modellen vorgestellt. Sie unterscheiden sich im Design. Die Neuheiten sind in den offiziellen Seiko-Geschäften oder bei Händlern erhältlich.
Was ist Seiko mit Kaliber 6139 – wie?
Wer es nicht weiß, das Kaliber gibt den Uhrmachern eine Vorstellung vom Mechanismus, den Besonderheiten, dem Hersteller und der Funktionalität der Uhr. Im Wesentlichen ist das Kaliber ein Code. Das Besondere an Seiko-Uhren ist die hohe Komplexität. Nicht jeder Uhrmacher kann die Arbeit an Armbanduhren verstehen. Daher muss der Meister Kenntnisse in Reparatur und Wartung haben. Das Lernen erfolgt durch das Studium dieser Kaliber.
Kaliber haben eine digitale Markierung und können nach Funktionsprinzip klassifiziert werden:
- Analog-Quarz – Quarzkaliber mit analogen Zeigern auf dem Zifferblatt.
- Digital-Quarz – Quarzuhr mit elektronischem Zifferblatt.
- Handwind – mechanische Chronometer, die man manuell aufziehen muss.
- Automatic – automatischer Mechanismus, der kein manuelles Aufziehen erfordert.
Man kann auch an Steine denken. Viele haben sicherlich den Satz gehört: „Anzahl der Steine in der Uhr“. Dabei sind Steine Rubine (Kristalle). Sie werden in reibenden Mechanismen verwendet. Die Anzahl der Steine in der Uhr hängt von der Komplexität des Mechanismus und der Funktionalität ab. Im 21. Jahrhundert wurden Steine durch synthetische Materialien ersetzt. Es gibt jedoch Uhren verschiedener Marken, in denen Rubine in den Mechanismus eingebaut sind.
Sonnenchronographen Seiko Prospex Speedtimer
Das Besondere an den Neuheiten ist die Zuverlässigkeit und einwandfreie Funktion. Das Design der Uhren ist hervorragend durchdacht. Das große Zifferblatt ist sehr informativ und wird auch für Menschen mit Sehproblemen interessant sein. Der Sekundenzeiger ist vergrößert und reicht bis zum Tachymeter am Rand des Zifferblatts. Der Minuten-Chronographenzeiger ist rot gefärbt. Das Datumsfenster ist vergrößert und gut lesbar.
Alle drei Modelle sind mit einem 60-Minuten-Chronographen und einem 24-Stunden-Zifferblatt ausgestattet. Sie verfügen über eine eingebaute Solarbatterie und einen Energiespeicher. Bei voller Ladung und ohne Licht können die Uhren bis zu 6 Monate laufen.
Minuten- und Stundenzeiger sowie 12 Indexe sind mit Lumibrite beschichtet. Die Lichtspeicherung ist praktisch für die Informationsaufnahme bei schwachem Licht oder in der Dunkelheit. Die Sekundenmarkierungen befinden sich auf dem inneren Ring des Bezels und sind aus verschiedenen Winkeln gut sichtbar.
Das Saphirglas ist gebogen, kratzfest und bruchfest. Die einzigartige Form des Glases verbindet zwei Richtungen – klassischen Stil und sportliches Design. Das ist generell selten bei Armbanduhren. Das Zifferblatt ist mit einer Antireflexbeschichtung versehen. Auch bei hellem Sonnenlicht ist die Lesbarkeit hoch. Insgesamt entspricht die Umsetzung der Seiko-Serie Prospex.
Seiko Prospex Speedtimer: SSC911, SSC913, SSC915 – technische Daten
| Uhrentyp | Mechanisch, mit automatischem Aufzug, 24-Stunden-Zeiger, Solar-Chronograph, Solarenergie |
| Gangreserveanzeige | Vorhanden |
| Gehäusematerial | Edelstahl |
| Armbandmaterial | Edelstahl |
| Glas | Saphir, mit Antireflexbeschichtung |
| Wasserbeständigkeit | 10 Bar |
| Magnetresistenz | 4800 A/m |
| Gehäusedurchmesser | 41,4 mm |
| Gehäusehöhe | 13 mm |
| Bedienung | Drei mechanische Knöpfe |
| Preis | 700 Euro (ungefähr für Europa) |
Im Vergleich zu Smartwatches und Fitness-Trackern haben die Armbandchronographen der japanischen Marke mehr Perspektiven. Es ist die klassische Uhr, von der man nicht wegkommt. Die Seiko-Armbanduhren sind für Jahrzehnte des täglichen Gebrauchs ausgelegt. Das ist Präzision und Zuverlässigkeit. Und auch Statussymbol. Wenn Sie vor der Wahl stehen „Smartwatches oder mechanische Klassiker“ – wägen Sie alles ab und treffen Sie die richtige Entscheidung.
Quelle: seikowatches.com





