Die Ära der vorbildlichen Automobilherstellung in Japan geht zu Ende. Eine Reihe von Skandalen im Zusammenhang mit Manipulationen in den Unternehmen des Landes der aufgehenden Sonne fand ihre Fortsetzung beim Markenhersteller Subaru. Erinnern wir uns daran, dass im Jahr 2017 Unternehmen wie Mitsubishi, Takata und Kobe Steel aufgrund von Verstößen bei Fahrzeugtests betroffen waren.
Subaru unter Beobachtung – wer ist der Nächste?
Alles begann mit Prüfern, die bei der Untersuchung der Inspektionsverfahren für fertige Fahrzeuge die logische Kette verloren und festgestellt haben, dass die Überprüfung der Kraftstoffverbrauchswerte nicht durchgeführt wird, da das Unternehmen keine entsprechende Position hat. Außerdem hinterließen Mitarbeiter, die keinen Zutritt zu solchen Operationen haben, Unterschriften in den Dokumenten.
Ein ähnliches Versagen wurde auch bei der Marke Mitsubishi Motors festgestellt, die im vergangenen Jahr von der Regierung sanktioniert wurde. Nach einem Wertverlust ihrer Wertpapiere wurde das Unternehmen von Renault-Nissan übernommen. Übrigens wurde bei Nissan über Manipulationen bei der Elektronikprüfung in Mitsubishi-Fahrzeugen gesprochen. Was die Marke Subaru betrifft, so hat hier die Firma Toyota, für die der Subaru-Konzern Sportwagen wie den GT86 herstellt, die Prüfer auf sich aufmerksam gemacht.
Der Präsident von Subaru, Yasuyuki Yoshinaga, gab die Existenz von Verstößen im Unternehmen zu und versprach, das Problem so schnell wie möglich zu beheben. Die offizielle Anerkennung führte dazu, dass die Aktien des Markenherstellers am ersten Tag um 10 % fielen, und Experten schließen nicht aus, dass die Wertpapiere nach den Sanktionen der Regierung noch weiter fallen könnten. Es bleibt nur zu raten – ist das ein Zufall oder ein cleverer Plan im Zusammenhang mit der Übernahme der verkauften Marke?


