TV-Box Magicsee C500 PRO mit T2 und S2 – ist eine Internet-Set-Top-Box für den Fernseher, die einen integrierten DVB-T2- und Satellitenempfänger besitzt. Funktionell stellt das Gerät eine Multimedia-Kombination dar, die die Anforderungen des Nutzers vollständig erfüllen kann. Alles, was der Hersteller vorsieht, ist, die Set-Top-Box an den Fernseher anzuschließen.
TV-Box Magicsee C500 PRO mit T2 und S2: Eigenschaften
| Chipset | Amlogic S905X3 |
| Prozessor | ARM Cortex-A55 (4 Kerne) |
| Grafikkarte | ARM G31 MP2 GPU, 650 MHz, 2 Kerne, 2.6 Gpix/sec |
| Arbeitsspeicher | LPDDR3, 2 GB, 2133 MHz |
| Festspeicher | EMMC 5.0 Flash 16 GB |
| Erweiterung des ROMs | Ja, mit Speicherkarten |
| Unterstützung für Speicherkarten | microSD bis 64 GB (TF) |
| Kabelgebundenes Netzwerk | Ja, 100 Mbit/s |
| Drahtloses Netzwerk | Wi-Fi 2.4G/5.8 GHz, IEEE 802.11 b/g/n/ac |
| Bluetooth | Ja, Version 4.2 |
| Betriebssystem | Android 9.0 |
| ROOT-Rechte | Nein |
| Schnittstellen | HDMI 2.1, 1x USB 3.0, 1x USB 2.0 OTG, 1x SATA, LAN, SPDIF, AV, S2X, T2, DC |
| Externe Antennen | Ytn |
| Digitale Anzeige | Nein |
| Netzwerkfähigkeiten | DLNA, Google Cast |
| Preis | 95-120$ |
Erster Eindruck vom TV-Box Magicsee C500 PRO
Wenn man den technischen Spezifikationen Glauben schenkt, ist das Set-Top-Box durchaus hochwertig. Das Gerät vereint:
- TV-Box. Wiedergabe jeglicher Inhalte aus dem Internet. Auch Spiele.
- DVB-T2-Tuner für die Wiedergabe von terrestrischem Fernsehen.
- Satellitentuner für den Anschluss an entsprechende Geräte.
Neben den gefragten Funktionen zur Inhaltswiedergabe verfügt das TV-Box Magicsee C500 PRO über sehr beeindruckende Features. Es ist möglich, eine SSD mit SATA-Schnittstelle und USB-Geräte anzuschließen. Außerdem kann der Ton auf externe Lautsprecher ausgegeben und das Bild via HDMI 2.1 übertragen werden. Hardware-seitig sieht alles sehr vielversprechend aus.
Was die technischen Eigenschaften betrifft, so ist nur die kabelgebundene Internetverbindung etwas enttäuschend. Für ein solches funktionales Gerät sind 100 Megabit pro Sekunde sehr wenig. Und, wenn man ganz genau hinschaut, ist auch der Arbeitsspeicher knapp – nur 2 GB. Der Hersteller versichert jedoch, dass das Gerät optional mit 4 GB RAM betrieben werden kann. Übrigens sind in chinesischen Shops bereits verbesserte Versionen erhältlich.
TV-Box Magicsee C500 PRO – Test und Bewertung
Es ist eine Sache, die technischen Daten eines Geräts zu lesen. Eine ganz andere, es an den Fernseher anzuschließen und zu versuchen, es auf die eigenen Bedürfnisse einzustellen. Hier eine kurze Zusammenfassung der Probleme, die bei der Einrichtung des TV-Box Magicsee C500 PRO auftraten.
SSD-Laufwerk anschließen
Der Zugang zum Fach für die Installation des Speichers erfolgt durch leichtes Entfernen des oberen Deckels. Das Anschließen der Festplatte ist kein Problem. Beim Betrieb ist jedoch nur Lesezugriff möglich – Schreibzugriff nicht. Das Problem liegt darin, dass der Hersteller keinen Schreibzugriff für den Nutzer vorgesehen hat. Das lässt sich aber beheben – durch ein Firmware-Update. Falls es jemals veröffentlicht wird. Daher kann die SSD-Festplatte beiseitegelegt werden.
Und das Wichtigste – der SATA-Anschluss in der Set-Top-Box ist kein echter. Die Chinesen haben ihn über einen USB-Hub realisiert. Es war nur möglich, die Lesegeschwindigkeit zu testen. Interessanterweise ist die SATA-Geschwindigkeit niedriger als bei derselben Festplatte, die an einem externen USB 3.0-Port angeschlossen ist. Das ist dauerhaft – das Firmware-Update wird das Problem nicht beheben.
Seltsames Kühlsystem
Im Gehäuse des TV-Box Magicsee C500 PRO befinden sich Lüftungslöcher an der Unterseite und an den Seiten. Der obere Deckel ist gegossen. Die Luft zirkuliert normal, aber nur unter einer Bedingung – wenn kein SSD installiert ist. Wie sich herausstellte, behindert der eingebaute Speicher die Kühlung der Set-Top-Box. Das SSD (mit Leichtigkeit) erwärmt sich im Leerlauf auf bis zu 80 Grad Celsius. Ganz zu schweigen von anderen eingebauten Komponenten.
Der lustige Punkt im Kühlsystem ist der Wärmeabzug, der an das Beelink GT King Pro angelehnt ist. Nur die Technik von Magicsee hat einen Fehler gemacht. Beim Beelink ist der Metall-Wärmeabzug in den Metallgehäuse integriert. Beim Magicsee C500 PRO liegt die Platte an der Kunststoffabdeckung an. Das erinnert stark an den Film „Dumm und Dümmer“ – da kann man kaum anders, als zu lächeln.
TV-Box Magicsee C500 PRO mit T2 und S2 – Eindrücke
Während des Tests der Funktionalität von DVB-T2 und Satellitenempfang traten zunächst keine Probleme auf. Stabiles Signal, gutes Bild. Und eine interessante Übertragung – der Körper legte sich horizontal auf die Couch, vor einem großen Fernseher. Nach 10 Minuten begannen jedoch Framerate-Probleme. Es schien, als gäbe es bei den TV-Kanälen Probleme. Beim direkten Anschluss der Antenne an den Fernseher wird alles perfekt angezeigt. Die Set-Top-Box Magicsee C500 PRO mit T2 und S2 ist jedoch sehr heiß. Das Fazit ist einfach – Überhitzung macht die gesamte Effizienz des Geräts zunichte.
Es macht keinen Sinn, IPTV, YouTube oder Torrents auf der Set-Top-Box zu starten. Wenn der DVB-T2-Tuner die TV-Box „ruiniert“ hat, worüber kann man dann noch von Multimedia sprechen? Es ist vielmehr enttäuschend, dass die Set-Top-Box 100 Dollar kostet. Für dieses Geld kann man 3 separate Geräte kaufen und den Fernsehabend genießen. Es ist definitiv nicht ratsam, die TV-Box Magicsee C500 PRO zu kaufen, selbst wenn sie nur 50 oder 20 Dollar kostet. Das ist ein Schritt ins Nichts.









