Wie man die Akkulaufzeit eines Android-Smartphones erhöht

Wie man die Akkulaufzeit eines Android-Smartphones erhöht

Trotz der großen Akkukapazitäten moderner Smartphones bleibt die Frage nach der Laufzeit relevant. Hohe Plattformleistung und ein großer Bildschirm erfordern zusätzliche Batterieladungen. Das denken die Besitzer, liegen aber falsch. Denn die Akkulaufzeit bei Android-Smartphones wird durch Anwendungen und Dienste des Betriebssystems verringert.

Wie man die Akkulaufzeit eines Android-Smartphones erhöht

Der wichtigste Ressourcenfresser – der Controller, der für die drahtlose Kommunikation verantwortlich ist. Insbesondere die Dienste Wi-Fi und Bluetooth, die den Controller ständig Signale in der Nähe überwachen lassen. Diese Dienste arbeiten ständig, auch wenn die Symbole in der Systemleiste deaktiviert sind. Um den Controller zwangsweise auszuschalten, muss man:

  • In die „Einstellungen“ gehen.
  • Zum Menü „Standort“ wechseln.
  • Den Punkt „Netzwerke für Wi-Fi und Bluetooth suchen“ auswählen.
  • Die Häkchen bei „Wi-Fi suchen“ und „Bluetooth suchen“ entfernen.

Und keine Sorge, die Funktionalität des Smartphones in Wi-Fi-Netzwerken oder bei Bluetooth-Verbindungen bleibt erhalten. Alles funktioniert wie zuvor. Nur mit deaktivierter Suche hört das Smartphone auf, drahtlose Signale zu melden, z.B. in Einkaufszentren. Dafür erhöht sich die Batterielaufzeit um das Eineinhalbfache. Für viele Nutzer bedeutet das eine zusätzliche halbe Arbeitstag mit einer Ladung.

Wie man die Akkulaufzeit eines Android-Smartphones erhöht

Auf älteren Android-Versionen ist der Dienst „Umgebung teilen“ standardmäßig aktiviert. Er gewährt anderen Zugriff auf die Daten des Smartphones, natürlich mit Autorisierung. Er befindet sich im Menü „Verbundene Geräte“ – Punkt „Umgebung teilen“. Wenn man ihn zwangsweise deaktiviert, wird der Akku sparsamer genutzt.

Der clevere Google und der Druckerserver verringern die Akkulaufzeit

Der Druckdienst per Bluetooth oder Wi-Fi wird selten genutzt. Vielleicht sogar nie. Der Server läuft jedoch ständig. Dieser muss unbedingt deaktiviert werden. Im Menü „Verbundene Geräte“ den Punkt „Druck“ suchen und den Dienst manuell ausschalten. Bei Bedarf kann er jederzeit wieder aktiviert werden.

Da Besitzer des Android-Betriebssystems Google sind, ist es nicht schwer zu erraten, dass das Unternehmen die Nutzung des Mobilgeräts ständig überwacht. Wie im Menü beschrieben, führt Google Diagnosen durch und liest Fehler aus. Tatsächlich verfolgt Google alle Nutzeraktivitäten. Um diesen cleveren Dienst zu deaktivieren, muss man:

  • In den Einstellungen das Menü „Datenschutz“ suchen.
  • Den Punkt „Verwendung und Diagnose“ finden.
  • Den Dienst manuell deaktivieren.

Wie man die Akkulaufzeit eines Android-Smartphones erhöht

Auch durch das Ausschalten des GPS in installierten Anwendungen kann man bei der Akkulaufzeit sparen. Man sollte jedoch logisch überlegen, welche Programme keine Standortbestimmung benötigen. Spiele und Büroanwendungen brauchen Navigation sicher nicht. Karten und Wetter-Apps hingegen schon.