Wie man einen elektrischen Wasserkocher auswählt

Wie man einen elektrischen Wasserkocher auswählt

Der elektrische Wasserkocher ist das einfachste Küchengerät, das täglich von Millionen Menschen auf der ganzen Welt verwendet wird. Laut Statistik ist genau der Wasserkocher langlebiger als alle anderen Geräte in der Küche. Selbst Kühlschränke sind bei der Wassererwärmung weniger langlebig. Da seit dem letzten Kauf viele Jahre vergangen sind, hat sich der Markt leicht verändert. Neue Technologien haben ihren Beitrag geleistet. Daher ist die Frage „Wie wählt man einen elektrischen Wasserkocher?“ bei Käufern sehr aktuell.

Wie man einen elektrischen Wasserkocher auswählt

Zunächst muss genau verstanden werden, dass es sich um einen Standard-Küchenwasserkocher handelt, der Wasser in 2-5 Minuten schnell zum Kochen bringt. Sein Volumen sollte größer sein als eine große Tasse – 0,5 Liter. Thermosflaschen und Reise-Wasserkocher werden nicht betrachtet.

Wie man einen elektrischen Wasserkocher auswählt

Die wichtigste und vorrangige Aufgabe ist es, Wünsche mit dem Budget zu vereinbaren. Es ist notwendig, einen Kompromiss zwischen drei grundlegenden Kriterien zu finden:

  • Leistung des Heizelements. Je höher die Leistung, desto schneller erfolgt die Erwärmung. Hohe Effizienz ist immer gut, aber der Preis für einen solchen Wasserkocher ist deutlich höher als bei schwächeren Modellen. Daher sollte man sich an der vorgesehenen Nutzung orientieren. Wenn man zum Beispiel vor der Arbeit schnell Wasser für Haferbrei oder Tee kochen möchte, sollte man unbedingt ein Gerät mit 2 kW oder mehr kaufen. Und nicht vergessen, die Möglichkeiten der Hausverkabelung zu berücksichtigen.

Wie man einen elektrischen Wasserkocher auswählt

  • Volumen des Wasserkochers. Die Wahl liegt beim Käufer, aber was man vermeiden sollte, ist den Kauf eines Geräts mit weniger als 1 Liter Volumen. In der Praxis wird heißes Wasser schneller verbraucht, besonders wenn Gäste kommen. Es ist besser, sich sofort auf 1,7-2,2 Liter zu orientieren.
  • Typ des Heizelements. Es gibt Spiral- und Plattentypen. Spiral-Wasserkocher verbrauchen oft energiesparender, brauchen aber länger zum Erhitzen. Außerdem muss Wasser über die minimale Markierung gegossen werden. Plattentypen sind praktischer. Sie erhitzen schnell, können in jedem Winkel auf einer flachen „Tablette“ des Heizers platziert werden und sind langlebiger.

Wie man einen elektrischen Wasserkocher auswählt

Welches Material ist für das Gehäuse des Wasserkochers am besten

Es gibt viele Optionen – Kunststoff, Glas, Metall, Keramik. Die erste Variante (Kunststoff) gilt als budgetfreundliche Lösung, die sich aber selbst überlebt hat. Es gibt sogar „Zeugen“, die behaupten, dass Kunststoff beim Kochen Wasser vergiftet. Das ist völliger Unsinn. Solche Behauptungen werden von Herstellern teurer Keramik- oder Glaswaren verbreitet. Kunststoff ist sehr praktisch. Der Wasserkocher aus Kunststoff ist stoßfest, z.B. bei Kontakt mit der Spüle oder dem Wasserhahn. Außerdem hinterlässt der Kunststoffkörper keine Verbrennungen an den Fingern, wenn man ihn versehentlich berührt.

Wie man einen elektrischen Wasserkocher auswählt

Metallischer Wasserkocher ist praktisch und äußerst langlebig. Beim Berühren kann er jedoch Verbrennungen verursachen. Billige Exemplare können den Besitzer auch elektrisieren. Wenn man einen Metall-Wasserkocher kaufen möchte, sollte man sich an bekannte Marken wie Bosch, Braun, Delonghi halten.

Glas- und Keramik-Wasserkocher sehen sehr elegant aus. Selbst die günstigste Technik kann Neid bei anderen hervorrufen. Sie sind äußerst attraktiv. Im Gebrauch ist jedoch Vorsicht geboten. Laut Statistik sind Glas- und Keramik-Wasserkocher die häufigsten Defektursachen. Der Grund ist einfach – die Unversehrtheit des Gehäuses ist verletzt.

Wie man einen elektrischen Wasserkocher auswählt

Zusätzliche Funktionen oder wie man vom Käufer mehr Geld verlangt

Das nutzloseste Zubehör in einem Wasserkocher ist der Teefilter. Im Laden sieht alles toll aus, in der Praxis ist es nutzlos. Wie Besitzer solcher Geräte in ihren Bewertungen berichten, bereuen sie den Kauf. Denn Verkäufer haben nie gesagt, dass man den Wasserkocher nach dem Teebrühen ständig reinigen muss, sonst verliert er schnell sein Aussehen.

Wie man einen elektrischen Wasserkocher auswählt

Besser ist es, auf die Wasserstandsanzeige (mit Markierungen in Litern) und den Kalkfilter zu achten. Dieser kleine Netzfilter befindet sich im Ausguss des Wasserkochers. Er soll verhindern, dass Kalk in den Behälter gelangt.

Viele Hersteller günstiger Wasserkocher preisen den Schutz vor Überhitzung an. Bei allen renommierten Marken ist dieser Schutz standardmäßig vorhanden. Überprüfen Sie einfach in der Beschreibung, ob thermischer und elektrischer Schutz vorhanden ist.

Wie man einen elektrischen Wasserkocher auswählt

Eine weitere nutzlose Funktion, für die viel Geld verlangt wird, ist der doppelschichtige Wasserkocher. Hersteller versuchen damit, den Nutzer vor Verbrennungen bei versehentlichem Berühren zu schützen. Der Preis für einen Wasserkocher mit dieser ausgeklügelten Konstruktion ist jedoch doppelt so hoch. Die Entscheidung liegt jedoch immer beim Käufer.