Am 17. Juli 2019 wird der weltweite Emoji-Tag gefeiert. Es geht um Smileys, die in elektronischen Nachrichten verwendet werden. Die grafische Sprache entstand erstmals in Japan und verbreitete sich schnell weltweit. Vorher wurden Satzzeichen verwendet, die noch immer bei älteren Generationen gebräuchlich sind. Anlässlich dieses Feiertags hat Google 65 neue Emojis vorgestellt, die mit dem Betriebssystem Android 10 Q kommen werden.
Neben einer Liste neuer Tiere und Produkte wurden auch 53 geschlechtsneutrale Smileys aufgenommen. In der Pressemitteilung erklärten Google-Vertreter, dass die Emojis selbst ohne Textbeschreibung und ohne Geschlechtsangabe auskommen werden. Die geschlechtsneutralen Smileys wurden zudem um sechs Hautfarbentöne erweitert.
Google hat 65 neue Emojis vorgestellt
Laut Experten des IT-Marktes wurde das Geschlechterproblem bei Emojis in den letzten Jahren mehrfach von Europäern angesprochen. Google zögerte jedoch, Änderungen vorzunehmen. Wahrscheinlich steht die Entscheidung, neue Smileys hinzuzufügen, im Zusammenhang mit der Markteinführung eines weiteren Google-Produkts. Es handelt sich um das Google Pixel Smartphone. Diese Geräte sind hochwertig verarbeitet und funktional, aber in Europa eher wenig populär. Daher hat der Hersteller diesen Schritt unternommen.
Es ist bekannt, dass für alle kompatiblen Google Pixel Smartphones bereits ein Update des Betriebssystems auf die BETA-Version Android Q verfügbar ist. Allerdings zögern die Nutzer, die neue Firmware herunterzuladen und zu installieren. Dass Google 65 neue Emojis vorgestellt hat, ist positiv. Das Update funktioniert jedoch nicht fehlerfrei. Nach der Installation wird festgestellt, dass alle Apps auf dem Smartphone Zugriff auf den Navigationschip erhalten. Das bedeutet, sie haben uneingeschränkten Zugriff auf den Standort des Nutzers.
Vielleicht ist das kein Fehler. Es gibt die Meinung, dass Google dieses neue Feature absichtlich für seine mobilen Geräte eingeführt hat. Wenn die negativen Reaktionen unbeachtet bleiben, ist es durchaus möglich, dass alle zukünftigen Smartphones softwareseitig den GPS-Modul kontrollieren werden.



