Das Problem bei der Auswahl der Zutat für die Zubereitung von Okroschka wird oft mit der Frage verglichen: „Was ist zuerst da – das Huhn oder das Ei?“. Kvas oder Kefir – was ist besser für Okroschka. Interessanterweise verleihen beide Getränke ihrem unverwechselbaren Geschmack, der allen Liebhabern dieses wunderbaren Sommergerichts gefällt. Denn Okroschka wird in der heißen Jahreszeit gegessen, wenn der Körper gekühlte Speisen benötigt.
Kvas oder Kefir – was ist besser für Okroschka
Für das Verdauungssystem gilt Kefir als die beste Lösung, da es die Magenwände nicht reizt und die schnelle Verdauung der Nahrung fördert. Kvas hingegen, aufgrund seines Kohlensäuregehalts, gilt als schädlich, da es die Arbeit des Magens und des Darms stört. Damit könnte man eigentlich ein Punkt setzen, doch es gibt ein Problem.
Es ist sehr schwierig, einen hochwertigen Kefir für Okroschka zu finden, besonders für Stadtbewohner. Denn der Kefir, den wir im Laden kaufen, passt nur vom Namen her. Oft wird Kefir nicht durch Fermentation von Milch hergestellt, sondern mit chemischen Komponenten. Dieser Kefir kann man definitiv nicht als sicher für unseren Körper bezeichnen.
Im Gegensatz dazu wird Kvas nach einer Technologie hergestellt und schadet deutlich weniger als Kefir. Das Besondere aller Kvas-Hersteller ist, dass dieses Getränk oft von Brauereien produziert wird. Sie verwenden Produktionsreste, um Kvas herzustellen. Das alkoholfreie Getränk wird immer in hoher Qualität hergestellt, um den Käufer (auch in jungen Jahren) an ihre Marke zu binden.
Was also für Okroschka wählen – Kvas oder Kefir
Wenn die Möglichkeit besteht, echte Milch vom Bauern zu kaufen, ist es besser, selbst Kefir herzustellen. Der Prozess ist sehr einfach und die Herstellungstechnologie kann auf dem YouTube-Kanal gefunden werden. Selbstgemachter Kefir macht die Okroschka lecker und sicher für den Körper.
Kvas kann verwendet werden, wenn kein Zugang zu Produkten aus echter Bauernmilch besteht. Es ist besser, gezapften Kvas zu kaufen, der in Aluminiumfässern geliefert wird. Das Besondere dieses Kvas ist der minimale Gehalt an Konservierungsstoffen. Das lässt sich leicht überprüfen – einfach den Kvas bei heißem Wetter offen auf den Tisch stellen. Das in Plastikflaschen verkaufte Getränk verdirbt nicht. Gezapfter Kvas fermentiert schnell und ist dann nicht mehr zum Verzehr geeignet.
Natürlich sollte Okroschka am Tag der Zubereitung gegessen werden und nicht lange aufbewahrt werden, selbst im Kühlschrank. Für Produkte, die zum Fermentieren neigen, ist Kälte kein Hindernis. Der Geschmack der Okroschka wird jedoch nach einigen Tagen definitiv verderben.






