Vor 40 Jahren, am 17. August 1982, begann das Zeitalter der optischen Datenträger. Die allererste CD wurde zum Musikträger für die damals beliebte Band Abba mit dem Album The Visitors. Neben Audiodaten fanden Compact Discs auch in der Computerindustrie Anwendung. Sie waren eine hervorragende Speicherquelle, die höchsten Anforderungen entsprach. Insbesondere – Langlebigkeit. Laut Herstellern können Daten bis zu 100 Jahre gespeichert werden, vorausgesetzt, die Disks werden sorgsam behandelt.
Nach 40 Jahren sind CDs und DVDs wieder beliebt
Die Popularität von CDs und DVDs ist überraschenderweise auf den Verlust von auf digitalen Speichermedien gespeicherten Informationen zurückzuführen. Übrigens, darüber sprachen IT-Experten bereits vor 20 Jahren. Doch niemand hörte auf sie. Die Menschen glaubten fest daran, dass Flash-Speicher und SSDs eine angemessene Speicherung gewährleisten können. Aber etwas lief schief:
- Bei längerem Speichern auf digitalen Speichermedien gehen Daten aufgrund fehlender Stromversorgung in den Zellen verloren.
- Digitale Speicher, die durch schlechte Verbindung über USB- oder SATA-Schnittstellen beschädigt werden, gehen dauerhaft verloren.
- Beim Transport von USB-Sticks und Discs können diese beschädigt werden und unbrauchbar werden.
Nur Daten, die auf optischen Discs geschrieben sind, bewahren ihre ursprüngliche Integrität. Und viele Menschen sind bereits auf diesen Punkt gekommen, basierend auf ihren Fehlern. Sie haben wichtige Fotos, Videos und Dokumente verloren.
Wie man wichtige Informationen für immer bewahrt
Der Preis ist gering, aber es erfordert Zeit, die Nutzer oft vernachlässigen. Man muss einen schreibenden CD/DVD-Laufwerk und passende Discs kaufen. Und außerdem ein paar Stunden für das Brennen einplanen. Natürlich ist es einfacher, Daten auf einen externen digitalen Speicher zu übertragen und die freie Zeit in sozialen Netzwerken zu verbringen. Doch dieser Selbstbetrug verschwindet schnell – meist nach dem ersten Verlust wichtiger Daten. Besonders betroffen sind Besitzer von Laptops, Smartphones und Tablets. Denn defekte Geräte nehmen uns für immer Fotos und Videos, die jahrelang gespeichert wurden.
Für diejenigen, die ein Erbe hinterlassen möchten, empfehlen wir, ein externes Schreib-DVD-Laufwerk und ein Dutzend optischer Discs anzuschaffen. Außerdem braucht man ein Programm zum Brennen. Man kann das kostenlose Tool ImgBurn verwenden, das von russischen Entwicklern erstellt wurde, oder einen kostenlosen Dienst von Windows/Linux/Mac nutzen. Glücklicherweise entfernen die Betriebssystem-Hersteller die integrierten Anwendungen nicht.



