NAS – Network Attached Storage, mobiler Server zum Speichern von Informationen. Das tragbare Gerät ist ideal für Unternehmen und Zuhause. Denn neben der zuverlässigen Datenspeicherung kann der Netzwerkspeicher NAS mit jeder Computer- oder Audio- und Videotechnik interagieren.
Wenn man NAS zu Hause nutzt, erhält der Nutzer ein tragbares Speichergerät für Fotos, Videos, Audioinhalte sowie Dokumentationen. Der mobile Server kann eigenständig Dateien aus dem Internet herunterladen und Daten an jedes Gerät im Haus ausgeben. Besonders interessant ist NAS für Besitzer von Heimkinos, die Filme in 4K-Format ansehen und Musik in hoher Klangqualität hören möchten.
Netzwerkspeicher NAS: Mindestanforderungen
Bei der Auswahl eines Geräts für den Heimgebrauch sollte das Kriterium „Preis“ ausgeschlossen werden. Denn genau die Leistung und Funktionalität sind es, die den Käufer zum Kauf eines NAS bewegen.
- Interfaces. Für die vollständige Verarbeitung von 4K-Videodateien ist eine Netzwerkbandbreite zwischen Speicher-Server und Fernseher (Medienplayer) von mindestens 400 Mbit/s erforderlich. Daher ist eine Gigabit-Ethernet-Schnittstelle obligatorisch. Die Verfügbarkeit eines USB-Ports ist bei NAS-Geräten mit nur einer Festplatte nicht verhandelbar. Es sollte USB Version 3.0 oder höher sein. An den Port kann man problemlos eine externe Festplatte oder einen USB-Stick anschließen.
- Unterstützung von SATA III. Auch hier hängt alles wieder von der Übertragungsgeschwindigkeit ab. Die dritte Version von SATA garantiert Leistung bei der Wiedergabe von hochauflösendem Video.
- Software. Man sollte bei der Bedienungsfreundlichkeit des Netzwerkspeichers nicht sparen. Es ist unbedingt eine Fernverwaltung über Software oder Webinterface erforderlich. Besonders, wenn geplant ist, Torrent zu verwenden. Backup, DLNA, Unterstützung virtueller Server – alles sollte vorhanden sein.
- Angemessene Kühlung. Auch wenn der Netzwerkspeicher NAS 20-40 Watt pro Stunde verbraucht, bedeutet das nicht, dass die Technik keine Wärme abgibt. Metallgehäuse, Kühlkörper, Lüfter – die klassischen Kriterien für jeden Server.
NAS-Speicher: Herstellerwahl
Auf dem Weltmarkt gibt es insgesamt 2 Dutzend Hersteller solcher Geräte. Für den Heimgebrauch sind drei Marken im Verhältnis „Preis-Leistung“ am zugänglichsten: WD, Synology und Qnap. Natürlich entsprechend den oben genannten Mindestanforderungen für hohe Leistung.
Die Firma WD (Western Digital) ist führend in der Herstellung von Computerkomponenten und Netzwerkausrüstung. Vorteil bei der Wahl ist die Lieferung von NAS mit vorinstallierten Festplatten. Die Produkte von WD sind eine gute Lösung im Budget-Segment. Nachteil ist die Ausfallsicherheit. WD-Festplatten gehen schnell kaputt (2-3 Jahre), außerdem hängt der Netzwerkspeicher oft und arbeitet eigenständig.
Die Firma Synology ist Hersteller von Netzwerkausrüstung der Serien „Business“ und „Profi“. Die Geräte werden ohne Festplatten geliefert, der Preis ist im Vergleich zu anderen Marken jedoch sehr hoch. Hier erhält der Käufer jedoch Zuverlässigkeit, Langlebigkeit und unbegrenzte Funktionalität. Der Hersteller hat das Produkt von Anfang an mit den neuesten Technologien der Elektronikwelt ausgestattet. Es bleibt nur, gute Festplatten dazu zu kaufen.
Die Firma Qnap ist Hersteller von Netzwerkausrüstung für Zuhause und Unternehmen. Die Produkte werden ohne Festplatten geliefert und positionieren sich auf dem Markt als mobiles Speicher für Multimedia und Datenbanken. Funktionalität und Ausfallsicherheit sind die Vorteile des NAS der Marke Qnap. Nur die Leistung bei der Verarbeitung von Multistream-Daten innerhalb des Netzwerks ist schwach.
NAS: Anzahl der Steckplätze für Festplatten
Je mehr, desto besser – und deutlich teurer
Ein oder zwei Festplatten, aber die Preisspanne ist enorm. Das gilt für alle Hersteller. Idealerweise sollte man einen Netzwerkspeicher NAS mit zwei Festplatten wählen. Der Grund ist einfach – bei Ausfall einer Festplatte besteht immer die Möglichkeit, wichtige Daten nicht zu verlieren. Die Geräte überwachen den Zustand der Festplatten und benachrichtigen sofort bei möglichen Problemen.
Wenn nur eine Festplatte installiert ist, muss man einen Ort suchen, um die Daten zu sichern. Einfach die Festplatte zu entfernen und an den PC anzuschließen, ist nicht möglich, da NAS eine eigene Dateisystem- und Verschlüsselungstechnologie verwendet. Mit zwei Festplatten wird die Aufgabe erleichtert.
Netzwerkspeicher: Leistung
Je leistungsfähiger der Prozessor und je mehr Arbeitsspeicher, desto besser. Aber auch teurer. Die Mindestanforderungen für die Wiedergabe von 4K sind 1 GB DDR4-RAM und ein Vierkernprozessor.
Wenn der Speicher knapp ist, hängt der Netzwerkspeicher NAS beim Anschluss mehrerer Geräte. Ein schwacher Prozessor führt zu Verzögerungen bei der Verarbeitung großer Dateien (über 50 Gigabyte). Daher wird die Kombination aus „Prozessor + Arbeitsspeicher“ individuell auf die jeweiligen Aufgaben abgestimmt.
Verschlüsselungstyp und die Verfügbarkeit von Netzwerkprotokollen sind zusätzliche Funktionen, die nicht immer vom Nutzer benötigt werden. Oft sogar überflüssig. Hier entscheidet der Käufer, ob er für diese „Extras“ extra bezahlen möchte. Wie Experten sagen – „Besser, es ist vorhanden, als wenn es fehlt“. Außerdem lässt sich ein mit modernen Technologien ausgestatteter NAS leichter verkaufen, wenn ein Upgrade notwendig ist.






