Das Jahr des gelben Hundes für die Fahrer des berühmten Rallye „Dakar“ begann mit Misserfolgen. Verletzungen und Pannen verfolgen die Teilnehmer täglich. Dieses Mal hatte der arabische Fahrer Yazid Al-Radji Pech, der die Wüste Perus mit einem Mini-Auto durchquert.
Rally Dakar 2018: Die falsche Abzweigung
Wie bekannt wurde, kostete eine Panne auf der Strecke den Teilnehmer Zeit, und um die Konkurrenten einzuholen, entschied sich der Fahrer, eine Abkürzung zu nehmen, indem er eine Landkarte benutzte. Entlang der Küstenzone auf glattem und ebenem Sand zu fahren, war bequem, doch der erfahrene Mini-Pilot hatte nicht erwartet, dass auf der Strecke Gefahren lauern. Nasser Sand, im wahrsten Sinne des Wortes, saugte das Auto in den Ozean.
Der Pilot und der Navigator hatten große Angst, denn es gelang nicht, den Geländewagen aus der Falle zu befreien, und die Wellen versuchten, das Fahrzeug in den Ozean zu ziehen. Es ist unklar, wie die Episode ausgegangen wäre, wenn nicht zufällig der chilenische Fahrer Boris Garafulich vorbeigekommen wäre, der ebenfalls einen Mini-Geländewagen fuhr.
In einer Erklärung der Medien rechtfertigte sich der Araber damit, dass er an der Kreuzung mitten in der Wüste die Orientierung verloren und die falsche Abzweigung gewählt habe. Experten behaupten jedoch, dass es mit einem erfahrenen Navigator und einer Karte unmöglich sei, sich zu verirren. Es ist erfreulich, dass auch andere Teilnehmer die Sanddünen am Strand bevorzugen, sonst hätte das steckengebliebene Fahrzeug einfach in den Ozean gezogen werden können.



