Michael Zorc, Sportdirektor von Borussia Dortmund, kritisierte die neuen Pläne der Bundesliga für die Saison 2019-2020. Nach Zorcs Ansicht ist es unfair, wenn alle 6 Gruppenspiele der Bundesliga-Ausgabe auf fremdem Platz ausgetragen werden. Die Bundesliga ist verpflichtet, einen Kompromiss zu finden.
Man kann Michael verstehen. Denn das ständige Reisen zu den Spielen verursacht enormen Stress für das Team. Reiseplanung, Zusammenstellung, Transport, Hotel – all das erschwert es den Sportlern, sich auf das Spiel zu konzentrieren. Die Bayern beispielsweise ruhen zu Hause.
Bundesliga: Würdige Antwort
Ein Vertreter der DFL (Deutscher Fußball-Bund) reagierte auf Zorcs Kritik. Man erinnerte Borussia an die letzte Saison, in der Dortmund fünf Mal hintereinander Gastgeber war. Kein anderer Sportverein beschwerte sich über die Heimspiele von Borussia. Doch sobald der Spielplan geändert wurde, gab es sofort Vorwürfe. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Niederlage in der aktuellen Saison Borussia die Schuld an der Bundesliga geben wird.
Erinnern wir daran, dass das erste Spiel für den 16. August 2019 angesetzt ist. Um 20:30 Uhr Ortszeit treffen Bayern und Hertha auf dem Platz aufeinander. Bereits am nächsten Tag (17.08.) treten 16 weitere deutsche Fußballvereine in den Spielen gegeneinander an.



