Das Management des Automobilherstellers FORD hat schließlich die Entscheidung getroffen, auf Elektroantrieb umzusteigen. Bereits wurden Investitionen in Höhe von 7 Milliarden Dollar genehmigt. Das südkoreanische Unternehmen SK Innovation hat sich mit einem Beitrag von 4,4 Milliarden Dollar an dem Projekt beteiligt.
Ford wechselt zu Elektroautos
Offenbar haben das Wachstum der Positionen von Tesla, Audi und Toyota auf dem Markt für Elektrofahrzeuge die Wahrnehmung der Realität bei der Führung von Ford stark beeinflusst. Das Unternehmen hat sich nicht nur für die Produktion von Elektroautos entschieden, sondern plant auch, eine ganze Fabrik für die Herstellung von Batterien aufzubauen. Für das Projekt wurde ein erfahrener Partner gewonnen. Mit Erfahrung in der Batteriefertigung verspricht SK Innovation eine vorteilhafte Zusammenarbeit.
Bemerkenswert ist, dass die letzte groß angelegte Bauphase von Ford vor 50 Jahren stattfand. Daher zieht dieses Projekt Aufmerksamkeit auf sich. Das Unternehmen plant, eine Produktionsstätte mit einer Gesamtfläche von 23,3 Quadratkilometern zu errichten. Das Werk wird in Stanton (Bundesstaat Tennessee) liegen. Der Name des Unternehmens wurde bereits festgelegt – Blue Oval City. Ein angenehmer Punkt für Amerikaner ist die Schaffung von 6000 Arbeitsplätzen.
Doch das ist noch nicht alles. In Kentucky wird das Unternehmen eine weitere Anlage (BlueOvalSK Battery Park) mit 5000 Arbeitsplätzen bauen. Es wird sich um einen spezialisierten Komplex für die Entwicklung innovativer Projekte in Zusammenarbeit mit dem südkoreanischen Unternehmen handeln.
Der Start der Fabrik ist für 2025 geplant. Bis dahin plant Ford, Elektroautos mit importierten Batterien zu produzieren. Es ist nicht schwer zu erraten, dass es sich um Batterien von SK Innovation handeln wird. Neben der Batteriefertigung plant Ford auch, eine Linie zur Wiederverwertung alter Batterien einzurichten. Dies ist eine hervorragende Investition in eine abfallfreie Produktion. Wie all dies umgesetzt wird, erfahren wir erst in vier Jahren.
Welche Perspektiven hat Ford im Bereich Elektroautos
Die eigene Batteriefertigung wird sich zweifellos auf die Fahrzeugpreise auswirken. Durch den Wegfall von Komponentenimporten können die Kosten für das Fahrzeug erheblich gesenkt werden. Da Batterien in Elektroautos bis zu 15 % des Preises ausmachen, ist dies ein wichtiger Faktor für die Preisgestaltung.
Es lässt sich nicht behaupten, dass Ford in Zukunft günstigere Positionen einnehmen wird. Der Marktführer Tesla arbeitet ebenfalls in diesem Bereich. Gleichzeitig hat der Konzern General Motors bereits einen Vertrag mit LG Chem abgeschlossen und baut zwei Batteriefabriken. Und Volkswagen plant, bis 2030 in Europa sechs Batteriefabriken zu errichten.



