Fans japanischer Fahrzeuge mit Allradantrieb und Boxermotor haben den Subaru Tribeca in den Ruhestand geschickt und freuen sich über die Wiedergeburt eines neuen Sterns in der Sternbildgruppe des Stiers. Wie der Markenmarketer behauptet, wird der Subaru Ascent den frei gewordenen Platz auf dem Markt der Crossover einnehmen.

Der Geländewagen ist vom Hersteller groß dimensioniert, und Experten stellten die 5-Meter-Neuheit sofort neben Fahrzeugen wie Toyota Highlander und Ford Explorer. Im Vergleich zum Tribeca ist der Ascent geräumiger und ansprechender. Nur die Bodenfreiheit – 220 Millimeter für ein Fahrzeug mit erhöhter Geländetauglichkeit – erscheint etwas schwach.

Doch die Motorleistung wird den Käufer interessieren – der Hersteller hat den klassischen 6-Zylinder-Saugmotor durch einen vierzylindrigen Turbomotor mit 2,4 Litern Hubraum ersetzt, der einen größeren Zylinderdurchmesser aufweist. Dieser Motor ist in den Modellen Subaru WRX und Forester verbaut und verspricht dem zukünftigen Besitzer mindestens 260 PS unter der Haube.

Doch damit nicht genug – ein verstärkter Variator, das Symmetrical All-Wheel Drive-System mit permanentem Allradantrieb und eine Zugmodusfunktion für das Ziehen von 2-Tonnen-Anhängern werden Subaru-Offroad-Fans begeistern. Außerdem hat der Hersteller das Ascent mit professioneller Ausrüstung ausgestattet, die vom Rallye-Modell WRX STI übernommen wurde. Diese kann in engen Kurven das innere Vorderrad abbremsen, die Zugkraft auf die äußere Antriebswelle verschieben und so das Einlenken erleichtern.

Was den Innenraum betrifft, so haben die Designer endlich einen Platz für 8 Passagiere geschaffen. Das Volumen des Kofferraums bleibt dabei unverändert. Wenn der Käufer die teurere Version mit Ledersitzen wählt, reduziert sich die Passagierkapazität um einen Sitz. Bei Komfort im Innenraum gibt es bei Subaru keine Änderungen – das Unterbodenpaneel, Armlehnen, Getränkehalter, USB-Anschlüsse, Ladestationen – das Fahrzeug lädt zu längeren Reisen ein.

In Bezug auf Sicherheit gibt es beim Hersteller keine Änderungen – in der Basisausstattung sind 6 Airbags im Innenraum und eine im Kniebereich des Fahrers vorhanden. Das vollautomatisierte System wird vom Bordcomputer gesteuert, der sogar einige Funktionen an das Smartphone des Fahrers koppeln kann. Sitzheizung, Tempomat, Kameras vorne und hinten, automatische Bremsung und Spurhalteassistent – angenehme Details, die den Subaru Ascent für Käufer attraktiv machen. Das integrierte Multimedia-System mit LCD-Bildschirm und hochwertiger Audiotechnik verspricht, den Fahrer unterwegs mit klarem Klang zu erfreuen.

Der Marktstart des Neuen ist für den Sommer 2018 geplant. Der Ascent soll im Subaru-Werk im Bundesstaat Indiana gebaut werden, wo bereits die Produktionslinien für Outback und Impreza eingerichtet sind. Der Verkaufsstart ist für den ersten Tag des Sommers vorgesehen, offizielle Ankündigungen gab es bisher jedoch nicht. Es ist bekannt, dass das Fahrzeug in den USA auf den Markt kommen wird. Über den Verkauf des Subaru Ascent in Europa und Asien herrscht jedoch Schweigen.

