Der neue Trend des 21. Jahrhunderts – Matcha-Tee. Das Getränk gewinnt weltweit unaufhörlich an Popularität und stellt eine würdige Konkurrenz zum Kaffee dar. Filmstars, Geschäftsleute und Models posten Fotos mit Matcha-Tee in sozialen Netzwerken. Das Getränk findet schnell neue Anhänger und bringt Veränderungen in die Weltordnung.
Was ist Matcha-Tee
Matcha ist ein traditioneller japanischer Tee, der vom Land der aufgehenden Sonne aus China eingeführt wurde. Optisch ist es ein grünes, trockenes Pulver, das durch Verarbeitung der oberen Blätter der Teebäume hergestellt wird. Die Blätter werden geschnitten, getrocknet und zu Pulver vermahlen.
Da die oberen Schichten der Teebäume mehr Koffein enthalten, ist das Getränk Matcha ziemlich belebend. Daher wird es mit Kaffee verglichen, obwohl es äußerlich ganz anders aussieht. Zu den Unterschieden zu Kaffee gehört auch der Gehalt an der Aminosäure L-Theanin im Matcha. Diese Substanz verlangsamt die Aufnahme von Koffein durch den Körper. Dadurch entsteht der belebende Effekt, der die Aufmerksamkeit der Getränkeliebhaber auf sich zieht.
Matcha-Tee: Nutzen und Risiken
Koffein wirkt anregend und sorgt für geistige Klarheit. Wenn man morgens auf nüchternen Magen eine Tasse trinkt, mobilisiert sich der Körper schnell und ist bereit für Stresssituationen bei der Arbeit und im Alltag. Bei richtiger Zubereitung fördert Matcha die tiefe Konzentration, die allen kreativen Persönlichkeiten bei der Arbeit hilft. Sportler können das Getränk nach dem Training zur Entspannung nutzen – Matcha lindert Muskelbeschwerden effektiv.
Da im Getränk eine enorme Menge an Koffein enthalten ist, kann es selbst mit der verzögerten Aufnahme durch L-Theanin nicht jedem Körper gelingen, den Blutdruck zu kontrollieren. Eine leichte Erregung ist definitiv vorhanden. Der belebende Effekt am Morgen ist hilfreich, aber das Trinken von Matcha am Nachmittag kann zu Schlaflosigkeit führen.
Zubereitung von Matcha-Tee
Wenn man der japanischen Tradition folgt, benötigt man 2 Gramm Matcha, 150 ml heißes Wasser (bis zu 80 Grad Celsius – sonst wird es bitter) und 5 ml Sahne. Vor dem Trinken sollte die Mischung gut mit einem Bambelöffel verrührt werden.
Um die Zubereitung zu vereinfachen, kann man ein fertiges Set zum Aufbrühen von Matcha kaufen. Es enthält eine Schale, einen Messlöffel aus Bambus und einen Rührbesen. Der Preis eines solchen Sets liegt bei etwa 20-25 US-Dollar. Daher stellen viele Menschen das Getränk nach Augenmaß her und entwickeln ihre eigene Rezeptur durch Probieren und Fehler.
In Cafés wird Matcha anders zubereitet, indem den Kunden Matcha-Latte angeboten wird. Das Besondere daran ist, dass für 2 Gramm Tee 50 ml heißes Wasser und 150 ml Sahne (oder Milch) verwendet werden. Es entsteht ein Cappuccino mit belebender Wirkung und sehr attraktivem Geschmack. Liebhaber süßer Getränke fügen Zucker, Honig, Sirup oder andere Süßstoffe hinzu.
Wie man Matcha-Tee trinkt
Das Getränk kann heiß, warm oder kalt konsumiert werden – es gibt keine Temperaturbeschränkungen. Wichtig ist jedoch, dass Matcha ein Blatttee ist, der dazu neigt, sich abzusetzen. Daher sollte man jede Variante sofort trinken oder mit einem Rührbesen umrühren, wenn das Getränk länger als eine Minute unbewegt steht. Andernfalls verliert der Matcha-Tee seinen Geschmack.
Wenn sich doch ein Bodensatz im Getränk bildet, kann man ihn trinken, aber der Geschmack des Matcha-Tee geht verloren. Wichtig ist, dass beim Zubereiten kein kochendes Wasser verwendet werden darf – der Tee wird sonst sehr bitter und ungenießbar, sogar mit Zucker.







