Sprachnachrichten – Kalte Verkäufe oder Spam?

Sprachnachrichten – Kalte Verkäufe oder Spam?

Die Förderung von Waren und Dienstleistungen durch automatischen Anruf bei einem Abonnenten ist im 21. Jahrhundert üblich. Es ist vorteilhaft, bequem und bringt seine eigenen Dividenden. Nur wenige Mitarbeiter sind im Unternehmen, während potenzielle Kunden Millionen sind. Um die Aufgabe zu erleichtern, wurde ein Service entwickelt, der Sprachnachrichten an eine Liste vorgegebener Nummern versendet. Das Ganze sieht attraktiv aus, sowohl in Bezug auf Zeitersparnis als auch auf finanzielle Kosten. Aber ist alles so gut, wie es die Serviceanbieter uns verkaufen?

Sprachnachrichten – Kalte Verkäufe oder Spam?

Sprachnachrichten – Kalte Verkäufe

 

Technisch gesehen sind Sprachanrufe eine interessante Lösung für Unternehmer. Sie sparen Zeit, und ihre Kosten sind minimal im Vergleich zur Werbung in den Medien. Zu den Vorteilen gehören:

 

  • Finanzieller Vorteil. Es reduziert die Kosten für städtische oder mobile Kommunikation, Werbung und die Bezahlung der Mitarbeiter.
  • Zeitersparnis für den Verkäufer. Bei einer Million Zielgruppen ist der Versand von Sprachnachrichten die beste Lösung. Die Aufgabe wird parallel zur aktuellen Arbeit erledigt, ohne den Unternehmer abzulenken. Es ist jedoch notwendig, ein paar Manager zu organisieren. An diese werden Kunden weitergeleitet, wenn sie Interesse an dem Angebot zeigen.
  • Flexibilität bei den Einstellungen und Analysen. Der Service ermöglicht es, Kunden anhand bestimmter Merkmale (Geschlecht, Alter usw.) auszuwählen. Außerdem bietet er detaillierte Berichte über alle Anrufe.

 

Sprachnachrichten – Spam

 

Der Service hat auch eine Kehrseite. Jeder Psychologe bestätigt, dass Menschen nicht gerne mit Robotern kommunizieren. Indem Unternehmer Zeit sparen, nehmen sie potenziellen Kunden diese weg durch Sprachnachrichten. Dies ist ein falscher Ansatz im Geschäftsleben, da keine Synergie zwischen zukünftigen Geschäftspartnern besteht. Denn das Gesetz des Geschäfts lautet – es muss gegenseitiger Nutzen zwischen den Partnern bestehen. Sowohl finanziell als auch zeitlich. Zu den Nachteilen von Sprachnachrichten gehören:

Sprachnachrichten – Kalte Verkäufe oder Spam?

  • Nummer wird auf die schwarze Liste gesetzt. Die meisten Smartphones machen das automatisch. Bei eingehendem Anruf erkennt das Telefon ihn als SPAM. Und schlägt automatisch vor, die Nummer auf die schwarze Liste zu setzen. Das tun Nutzer, die eine Sprachnachricht hören, aber keinen echten Menschen sprechen.
  • Negative Reaktion auf die Marke. Sprachnachrichten werden von vielen Abonnenten als Respektlosigkeit gegenüber dem Kunden angesehen. Deshalb landet nicht nur die Nummer, sondern auch die Marke im schwarzen Verzeichnis. Der Name des Produkts oder des Dienstleisters wird künftig mit unangenehmer Erfahrung assoziiert.

 

Wer profitiert von Sprachnachrichten – Waren und Dienstleistungen

 

Hier ist alles einfach. Grundlegende Güter, Lebensmittel und Medikamente, wenn sie einen attraktiven Preis haben, werden sicherlich ihre Käufer finden. Dienstleistungen im Haushalt (Sanitär, Elektrik usw.) oder Angebote von Schönheitssalons (Friseur, Maniküre, Massage) sind für den Verbraucher interessant. In diesen Bereichen macht es Sinn, Sprachnachrichten zu bewerben.

Sprachnachrichten – Kalte Verkäufe oder Spam?
Autos, Immobilien, Elektronik, Haushaltsgeräte und andere Geschäftsbereiche sind ein Schritt ins Unbekannte. Hochpreisige Waren müssen angesehen und angefasst werden. Daher ist es besser, eine E-Mail mit Fotos und technischen Daten zu verwenden. Diese Variante verspricht eine höhere Quote potenzieller Kunden als Sprachnachrichten.