Wissenschaftler der Brigham-Young-Universität in den USA im Bundesstaat Idaho haben festgestellt, dass Laufen die negativen Auswirkungen von Stress auf den Körper reduziert und die Funktion des Hippocampus verbessert. Es handelt sich um einen Bereich des Gehirns, der für das Gedächtnis verantwortlich ist.
Joggen hilft, das Gedächtnis zu verbessern
Die durchgeführten wissenschaftlichen Studien wurden im Fachjournal Neuroscience veröffentlicht. Mikrobiologen sind der Meinung, dass es noch zu früh ist, Schlussfolgerungen zu ziehen. Denn die Experimente wurden an Mäusen durchgeführt, deren Gehirnstruktur der des Menschen ähnlich ist.
Was das Experiment betrifft, so wurden die Versuchsmäuse in 4 Gruppen eingeteilt. Der ersten und zweiten Gruppe wurde ein Laufrad mit Laufstrecke eingerichtet. Über vier Wochen liefen die Tiere täglich 5 Kilometer. Die dritte und vierte Gruppe führten einen sitzenden Lebensstil. Täglich wurden die Mäuse der Gruppen 2 und 4 Stress ausgesetzt – sie wurden in eine Wanne mit kaltem Wasser geworfen und ein Erdbeben im Haushalt simuliert.
Das Ergebnis der Studie zeigte, dass Mäuse aus der zweiten Gruppe bessere Ergebnisse beim Merken von Routen in Labyrinthen zeigten. Die Tiere aus der dritten Gruppe, die die gesamte Zeit im Komfortbereich verbrachten, erzielten niedrige Ergebnisse. Es bleibt abzuwarten, wie die Experimente mit menschlichen Probanden verlaufen, um mit Sicherheit sagen zu können, dass Joggen das Gedächtnis verbessert.

