Sportergänzung namens „Kreatin“ ist auf dem Markt so populär, dass praktisch alle Athleten auf deren Einnahme umgestiegen sind. Dabei verstehen die meisten Sportler nicht ganz, was es ist und warum.
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Kreatin: Was ist das
Kreatin ist eine stickstoffhaltige Carbonsäure, die vom menschlichen Körper in der für die Lebensfunktion notwendigen Menge produziert wird. Kreatin wird aus Aminosäuren und Enzymen synthetisiert, die ebenfalls im Körper vorhanden sind. Das heißt, ein Mensch, der keinen außergewöhnlichen Belastungen ausgesetzt ist, benötigt keine Sportnahrung.
Was bewirkt Kreatin
Das Produkt aus Aminosäuren hilft, Glykogen in den Muskeln anzusammeln, und speichert gleichzeitig Wasser im Körper bei steigendem Körperanteil. Bodybuilder sagen – Kreatin führt zu Massezuwachs. Nein, die stickstoffhaltige Carbonsäure erhöht das Muskelvolumen durch Wasser. Und durch diese Zunahme kann der Sportler schwerere Gewichte heben. Ob die Muskelgröße wächst oder nicht, hängt jedoch von der Effektivität des Trainings, der richtigen Ernährung und Erholung ab.
Ist Kreatin für den Körper unbedenklich
Theoretisch ja. Zumindest wurde kein Fall dokumentiert, bei dem ein Sportler durch die Einnahme von Kreatin gestorben ist. Neben der Zunahme des Körpergewichts durch Wasseraufnahme in die Muskeln wirkt die Ergänzung auch anabolisch auf Sehnen und Bänder. Es gibt Beweise durch Experimente mit Athleten. Das lässt sich nicht bestreiten.
Hier ein weiterer interessanter Fakt. Bei Sportlern, die Kreatin konsumieren, zeigen Untersuchungen Steine in den Nieren (100% der Fälle). Nach Beendigung der Einnahme (nach 14 Tagen) verschwinden die gefundenen Steine spurlos. Da in den Experimenten junge und mittelalte Menschen (18-45 Jahre) teilnehmen, ist unklar, ob bei älteren Sportlern die Steine sich auflösen.
Welches Kreatin sollte man wählen
Auf dem Markt gibt es Monohydrat und Kreatin-Hydrochlorid. Beim ersten handelt es sich um Kreatinmoleküle mit Wasser, beim zweiten um eine Mischung mit Wasserstoff und Chlor. Monohydrat hat eine geringe Löslichkeit, wird schlecht aufgenommen, ist aber sehr günstig. Hydrochlorid gelangt schnell in den Körper, ist in Dosierungen sparsam, kostet aber mehr. Für einen Sportler, der vor der Wahl steht, welches Kreatin er nehmen soll, gibt es keine eindeutige Antwort. Wenn man alles in Dosierungen und Preise umrechnet, sind die Unterschiede kaum zu erkennen. Es ist daher besser, sich an die Bequemlichkeit der Einnahme zu orientieren.
Benötigt man Kreatin im Sport
Ein sehr interessanter Punkt. Berühmte Athleten mit niedrigem Körperfettanteil und beeindruckender Körperform konsumieren kein Kreatin. Warum? Weil es Wasser zurückhält, das mit allen Mitteln (einschließlich pharmazeutischer Mittel) aus dem Körper entfernt wird. Trockene Muskelmasse und Kreatin sind zwei gegensätzliche Richtungen.
Der Zweck des Artikels ist nicht, vom Kauf abzuraten. Wenn Sie möchten – verwenden Sie es. Aber für die meisten Amateur-Sportler hat es keinen Effekt. Wenn Sie Ihren Körper nach dem Training wiederherstellen möchten, trinken Sie Vitamine der Gruppen A und B, Zink, Magnesium, Omega-Fettsäuren. Der Effekt wird spürbar sein – wir garantieren es.





